Die Forscher hatten in ihren Tests Versuchsteilnehmern nacheinander Punktepaare mit einer Hochgeschwindigkeits- LED-Anzeige gezeigt, die zusammengesetzt eine einfache Form ergaben. Dabei wählten die Wissenschaftler die Punktepaare so, dass entweder beide Punkte oder jeweils ein Punkt in einem der beiden Halbbilder lagen. Die einzelnen Punkte eines Paares wurden jeweils für eine zehntel Millisekunde gezeigt, der Abstand zwischen den Paaren variierte zwischen zwei und sechs zehntel Millisekunden. Die Teilnehmer erkannten die Formen gleich gut, unabhängig davon, ob diese im gleichen Halbbild lagen oder nicht. Die Verbindung der Informationen scheint demnach tatsächlich bereits in der Netzhaut stattzufinden.
Greene hat auch schon eine bestimmte Zellart in der Netzhaut im Verdacht, diese Verbindung herzustellen. Die sogenannten Polyaxonalen Amakrinzellen weisen Merkmale auf, die zeitliche und räumliche Unterschiede in Signalen registrieren und koordinieren könnten.





