Der Schnabel von Tintenfischen ist eines der härtesten bekannten organischen Materialien. Ein Rätsel war bisher, wie dieser Schnabel im gelartigen Tintenfischkörper verankert ist, ohne dass es beim Fressen zu Verletzungen kommt. Jetzt haben Forscher um Ali Miserez von der University of California in Santa Barbara herausgefunden, dass der Tintenfisch-Schnabel vorne hart ist und am Ansatz weich. Die Wissenschaftler hatten Humboldt-Kalmare (Dosidicus gigas) untersucht, die bis zu zwei Meter lang werden können und damit zu den größten ihrer Art gehören. Sie stellten fest, dass der Schnabel der Kalmare aufgrund einer speziellen Verbindung aus Proteinen, Chitin und Wasser zur Basis hin immer nachgiebiger wird. An der Spitze ist er 100-mal härter als an der Wurzel.





