Die spärliche Behaarung von Elefanten trägt maßgeblich dazu bei, ihre Körpertemperatur stabil zu halten. Hätten die Dickhäuter ein dichteres Fell, würden sie mehr schwitzen, ergab eine Studie. Das Team um Elie Bou-Zeid von der Princeton University hatte untersucht, wie sich verschiedene Haardichten auf die Thermoregulation – die Aufrechterhaltung einer konstanten Körpertemperatur – der Elefanten auswirken. Sie arbeiteten dabei mit empirischen und theoretischen Methoden. Ergebnis: Die lichte Behaarung der Tiere hilft, ihre Thermoregulation um bis zu 23 Prozent gegenüber einem dichten Fell zu verbessern. Das widerspricht der bisherigen Auffassung, das Fell diene der Isolation, und erklärt möglicherweise, warum sich im Laufe der Evolution die Behaarung entwickelt hat, obwohl es am Ende des Paläozäns vor 60 Millionen Jahren – als sich die Rüsseltiere entwickelten – viel wärmer war als heute.





