Auf die Kalorien zu achten, hat mitunter ungewollte Nebenwirkungen. Wer nämlich beim Mixen eines Longdrinks wie Whisky Cola zur Light-Version der braunen Limonade greift, könnte nach dem Genuss des Getränks unversehens heftig berauscht sein. Davor warnt eine US-Studie von Forschern um Cecile A. Marczinski von der Northern Kentucky University in Highland Heights. Sie hatten jeweils acht Frauen und Männer Alkoholisches trinken lassen, bei dem dieselbe Menge von Hochprozentigem entweder mit einem Diät-Softdrink oder mit einer herkömmlichen Limo gemischt worden war. Es zeigte sich, dass die Alkoholkonzentration im Atem der Probanden nach dem Genuss der Light-Getränke um 18 Prozent höher war. Gleichzeitig zeigten Reaktionstests bei ihnen eine stärkere Beeinträchtigung.
Der Grund für das Phänomen: Der Magen behandelt zuckerreiche Softdrinks ähnlich wie Nahrung, die die Alkoholaufnahme im Blut bremst. Kalorienarme Getränke, die über keinen oder nur sehr wenig Zucker verfügen, haben diesen Effekt dagegen nicht.





