Chemische Substanzen am Arbeitsplatz verringern bei Frauen die Chance, schwanger zu werden, berichten Wissenschaftler vom schwedischen Karolinska Institut in Huddinge. Einige Substanzen könnten auch zur Unfruchtbarkeit führen, erklärt die Studienleiterin Helena Wennborg. Die Studie wurde in der Fachzeitschrift Occupational and Environmental Medicine veröffentlicht.
Frauen, die in Laboren arbeiteten und sich ein Kinder wünschten, wurden nach dem ersten Menstruationszyklus in lediglich 35 Prozent der Fälle schwanger. Sie benötigten mehr Menstruationszyklen, um schwanger zu werden, zeigte die Studie. Für Frauen, die bei der Arbeit dagegen nicht mit chemischen Substanzen in Kontakt kamen, erfüllte sich der Kinderwunsch in fast 50 Prozent der Fälle sofort.
Dr. Leyla Schmidt





