Der Landschaftsgärtner Alexander Oberbauer hingegen, der seine Anlage “kleines Urlaubsparadies zu Hause” nennt, hat Holzskulpturen unter einer Naturdusche platziert, Nofretete, die Arme wohlig noch oben gereckt, gegenüber ein Adonis in einem Naturteich, von einer blühenden Magnolie hinterfangen. Damit weist er – neben dem Wasser – auch noch auf das Holz hin, das in Rosenheim nicht zuletzt wegen der angesehenen holztechnischen Fakultät an der Hochschule einen hohen Stellenwert genießt.
17 Millionen Euro lässt sich die Stadt Rosenheim ihre 15 Hektar große Blumen- und Pflanzenschau kosten. Zusätzlich siebeneinhalb Millionen investiert die Stadt, um das alte Zentrum zu verschönern. “Die Landesgartenschau ist ein enormer Motor für die Stadtentwicklung”, freut sich die Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer. Profitieren werden davon die Bürger, denn 90 Prozent der Flächen bleiben als Naherholungsgebiet erhalten, die zugewachsenen Flussauen bleiben geöffnet, die neuen Brücken verbinden sie zügig mit dem Zentrum. Für die Kinder wird eine Kajakstrecke und eine Wasserspielplatz am Hammerbach auf dem Gelände gebaut.
Die Landesgartenschau eröffnet am 23. April um 20 Uhr. Danach ist das Gelände täglich ab 9 Uhr bis zum Einbruch der Dunkelheit geöffnet. Der Einlass an den Kassen ist bi 18 Uhr, ab Mitte Mai bis 19 Uhr möglich.
Weitere Informationen: www.rosenheim2010.de





