Britische Forscher warnen vor einer Zunahme von „Luftlöchern” über dem Atlantik und entsprechend holprigen Flügen. Paul D. Williams von der University of Reading und Manoj M. Joshi von der University of East Anglia in Norwich hatten für ihre Studie mehrere Klima-Modellsimulationen erstellt. Danach könnten bis Mitte des Jahrhunderts vor allem in den Wintermonaten bis zu 170 Prozent mehr sogenannte Clear-Air- Turbulenzen entstehen – wenn die Kohlendioxid-Emissionen nicht gebremst werden. Denn die damit verbundene Klimaerwärmung könnte die Luftströmungen stark verändern. Laut Williams und Joshi hätte dies deutliche Auswirkungen auf den Luftverkehr: Die Piloten müssten die entsprechenden Gebiete umfliegen, um der Gefahr auszuweichen. Die Folge wären längere Flugzeiten und ein höherer Treibstoffverbrauch.





