Nach einem Bericht der Bundesregierung ist die Zahl der anerkannten Berufskrankheiten 1999 gegenüber 1998 um 6,4 Prozent gesunken. Auch gab es weniger Anzeigen bezüglich des Verdachts einer Berufskrankheit (um 2,4 Prozent zurückgegangen).
Zu den häufigsten Berufskrankheiten gehörten mit 7.039 Erkrankungen die Lärmschwerhörigkeit, gefolgt von 4.103 Staublungenerkrankungen, die durch eingeatmeten Aspeststaub hervorgerufen wurden, und 1.735 Hauterkrankungen.
Ausgefallen sind Arbeitnehmer hauptsächlich wegen Krankheiten des Skeletts, der Muskeln und des Bindesgewebes (26,8 Prozent) und aufgrund von Erkrankungen der Atmungsorgane (16,5 Prozent).
Dagmar Kronenberg





