Die Bekämpfung der Malaria bereitet den Medizinern noch immer sehr große Probleme. “Anwendbare Impfstoffe gibt es weiterhin nicht”, sagte Prof. Jürgen Knobloch beim Tag der Reisemedizin an der Universität Tübingen.
Er verwies auch auf Sorgen wegen wachsender Resistenzen gegen gängige Medikamente. Der Tropenmediziner nannte vor rund 800 deutschen Ärzte der Tagung auch althergebrachte Abwehrmittel: ausreichende Kleidung, Moskitonetze und Sprays.
Nach Knoblochs Darstellung bestehen derzeit in 80 Prozent der 92 malariakritischen Staaten Resistenzen gegen Chloroquin, einen der jahrelang besten Prophylaxe-Wirkstoffe. Noch gebe es aber Ausweichmittel, die zunehmend eingesetzt werden. Zudem seien immerhin aussichtsreiche neue Mittel in Arbeit.
dpa





