Es gehe ihm bei seiner Arbeit um die Frage “welche Rolle das menschliche Projekt in der Erdgeschichte einnimmt”, ob sie dauerhaft oder eher epfhemer ist. Jeder Wanderer könne seine Figuren sehen, berühren und dabei vielleicht über Dinge nachdenken, die über die rein ästhetische Präsenz der Figuren in dieser Landschaft hinausgehen. Über Umweltzerstörung vielleicht, oder über die Virtualisierung unserer Kommunikation … “Ich hoffe, sie machen uns als Menschen etwas stiller, so wie sie still sind.”
Die Skulpturen sollen zunächst bis 2012 stehen bleiben. Bis in den Herbst hinein gibt es Veranstaltungen, Vorträge und Wanderungen rund um das Kunstwerk. Informationen unter www.kunsthaus-bregenz.at, www.vorarlberg.travel, Tel. 0043/ 557/23770330
Abbildung: Antony Gormley, Horizon Field, August 2010 – April 2012, Eine Landschaftsinstallation im alpinen Hochgebirge Vorarlbergs, Österreich, 100 lebensgroße Abgüsse eines menschlichen Körpers aus massivem Gusseisen, verteilt über ein Gebiet von 150 Quadratkilometern (Detailaufnahme)
Presented by Kunsthaus Bregenz
Bild: Markus Tretter Kunsthaus Bregenz





