Vor dem Färbevorgang wird die Baumwolle dazu mit N-(3-Chlor-2-Hydroxypropyl) Trimethlyammoniumchlorid behandelt, das die Fasern dauerhaft positiv auflädt. Die negativ geladene Farbe wird rasch angezogen und es wird weniger davon benötigt, um ein gutes Färbeergebnis zu erzielen. Der Vorgang dauert nur halb so lange wie die herkömmliche Baumwollfärbung und ist den Forschern zufolge wesentlich umweltfreundlicher.
Ein weiterer Vorteil ist laut Hauser, dass mit den bislang in der Textilindustrie eingesetzten Färbemaschinen weitergearbeitet werden kann. Derzeit muss das Baumwolltuch allerdings noch dem Produktionsprozess entnommen werden, um die Chemikalie vor dem Färben aufzutragen, was das Verfahren verzögert. Die Forscher arbeiten jedoch daran, den Prozess weiter zu rationalisieren.





