CBDB1 lebt alleine dadurch, dass es aus einer Verbindung, die drei Chloratome enthält, eines abspaltet. So lässt es aus Trichlorbenzol den Stoff Dichlorbenzol entstehen. Da halogenierte Kohlenwasserstoffe giftig und langlebige Stoffe sind, könnte der neue Bakterienstamm solche Verbindungen abbauen.
Dazu untersuchten die Berliner Biotechnologen die Lebensbedingungen des CBDB1. Sie fanden heraus, dass der Mirkoorganismus weder Zucker noch andere Kohlenstoffquellen braucht. Ein rein synthetisches Medium genügt. Nur Spurenelemente und das Vitamin B12 müssen unter anderem in geringen Mengen vorhanden sein.





