Wer sich nicht an die WWF-Empfehlungen hält, dem kommen nämlich womöglich die Artenschutz-Spürhunde des Zolls bei der Rückkehr nach Deutschland auf die Schliche. Die Hunde schnüffeln an mehreren deutschen Flughäfen, darunter Frankfurt, Hamburg und Düsseldorf, nach illegalen Produkten aus bedrohten Pflanzen und Tierarten. Die Erfahrungen an deutschen Flughäfen stimmen Artenschützer wie Zollbeamte gleichermaßen optimistisch. “Das Erfolgsprojekt soll jetzt auf weitere EU-Mitgliedsstaaten ausgeweitet werden, da Europa weitgehend zu einem Binnenmarkt ohne innere Grenzen geworden ist. Deshalb brauchen wir ein effektives und konsequentes Vorgehen gegen den Artenschmuggel an den Einfallstoren in die EU in allen Mitgliedsstaaten”, sagt Volker Homes, Leiter Artenschutz beim WWF Deutschland. Ziel des WWF-Projekts, das auch durch die Generaldirektion Inneres der Europäischen Union unterstützt wird, sei es, an den größten europäischen Flug- und Seehäfen und in den bedeutenden Postverteilerzentren zukünftig Artenschutz-Spürhunde einzusetzen.
Der WWF-Souvenirratgeber als auch die Zoll-Reisebroschüre liegen bei den Zolldienststellen an den Flughäfen aus. Bestellt werden können sie außerdem beim WWF Deutschland bzw. beim Bundesministerium der Finanzen.





