Dennoch führe Unzufriedenheit mit dem eigenen Körper bei Amerikanern nicht öfter zu psychischen Erkrankungen als bei Deutschen, sagen die Forscher. Ihre Ergebnisse würden jedoch darauf hindeuten, dass ein Zusammenhang besteht zwischen einem negativen Bild vom eigenen Körper und geringem Selbstbewußtsein, sowie Symptomen von Depression und Angst.
Amerikanische Studenten machen sich wesentlich mehr Gedanken um ihr Aussehen als deutsche. Wahrscheinlich sind kulturelle Unterschiede der Grund für die verschiedenen Einstellungen, schreiben amerikanische Forscher in der Fachzeitschrift “Psychosomatics” (November-/Dezemberausgabe).
In den USA sei der gesellschaftliche Druck, auf sein Äußeres zu achten, größer als in Deutschland, erklärt Antje Bohne vom Medizinischen Zentrum der Harvard Universität. Bohne und ihre Kollegen hatten rund hundert amerikanische und mehr als hundert deutsche Studenten detailliert nach ihren Ansichten befragt. Die meisten Versuchsteilnehmer waren Frauen. Drei Viertel der amerikanischen Studenten gaben an, um ihre äußere Erscheinung besorgt zu sein. Weniger als die Hälfte der Deutschen teilte diese Einstellung.
ddp/bdw – Heidi Scharvogel





