Aus dem bei der EU eingereichten Unterlagen gehe allerdings hervor, dass die Pflanzen “nur unzureichend” untersucht worden seien, berichtete die Organisation weiter. Sie forderte Bundesverbraucherschutzministerin Renate Künast (Grüne) auf, den Gen-Mais nicht zuzulassen.
Greenpeace verwies zugleich darauf, dass Österreich und Italien bereits einen generellen Importstopp für dieses Saatgut verhängt hätten. England habe die Zulassung der Gen-Saat nach einer mehrtägigen Anhörung im vergangenen November gestoppt, da erhebliche Zweifel an der Sicherheit der Gen-Pflanzen aufgekommen seien.
Die Antragsunterlagen für die EU-Zulassung weisen nach Greenpeace-Darstellung “höchst bedenkliche Details auf”. So habe sich bei Fütterungsversuchen mit Hühnern eine erhöhte Todesrate der Tiere gezeigt. Zudem seien keine Fütterungsversuche mit Rindern vorgenommen worden, obwohl die Ernte hauptsächlich an Rinder verfüttert werden solle.





