Ärzte aus Großbritannien raten dazu, einer Schwangerschaft nicht gleich die nächste folgen zu lassen. Eine Untersuchung an fast 90.000 Geburten in Schottland ergab ein erhöhtes Risiko für Kinder, die kurz nach der Geburt ihres Geschwisterchens gezeugt wurden, berichten die Mediziner im “British Medical Journal” (Ausg. 327, S. 313).
Nach einer Schwangerschaftspause von weniger als sechs Monaten steigt das Risiko einer Frühgeburt leicht an, schreiben Gordon Smith von der Universität Cambridge und seine Kollegen. Auch das Sterberisiko der Kinder sei erhöht. Das sei unabhängig davon, dass kurze Schwangerschaftspausen typischerweise im sozial schwachen Milieu vorkommen.
Smith rät daher, insbesondere Mütter aus Risikogruppen nach einer Geburt gezielt über geeignete Verhütungsmethoden aufzuklären. Zu diesen Risikogruppen gehören aus Sicht des Arztes Teenager aber auch Mütter, die bei der Geburt ein Kind verloren haben.
ddp/bdw ? Andreas Wawrzinek





