Waren die Nester des Eichenprozessionsspinners ursprünglich vor allem an Waldrändern zu finden, sind sie mittlerweile ins Innere der Städte vorgedrungen. Problematisch ist ihr Vorkommen vor allem auf Spiel- und Sportplätzen, in Freibädern und auf Schulhöfen. Auch auf Campingplätzen, Liegewiesen, Park-und Rastplätzen kommen die Schädlinge häufig vor.
Halten Sie sich und ihre Kinder von befallenen Bäumen fern und meiden Sie den direkten Kontakt mit Nestern und Larven. Entfernt werden sollten die Larven nur von Fachleuten. Wer bereits Kontakt mit den giftigen Haaren hatte, sollte sich duschen und die Kleidung bei 60°C waschen. Gegen den Juckreiz helfen Antihistaminika. Treten allergische Reaktionen auf, ist umgehend ein Arzt aufzusuchen. Um befallene Gebiete von den Schädlingen zu befreien, gehen in diesen Wochen viele Gemeinden mit biologischen oder chemischen Mitteln gegen die Larven vor.





