Die etwa ein Jahr alte Wölfin war vermutlich am 3. Mai in der Nähe von Niesky (Landkreis Görlitz) gewildert worden. Nach WWF-Informationen sei inzwischen klar, dass das Tier mit einem Jagdprojektil erlegt worden sei. “Das legt die Vermutung nahe, dass der Täter vermutlich aus dem Bereich der Jägerschaftstammt”, sagt Arnold. Der WWF wolle jedoch keine Gruppe unter Generalverdacht stellen. In vielen Regionen arbeite der Umweltverband eng und vertrauensvoll mit Jägerinnen und Jägern auf dem Gebiet des Wildtier- und Wolfsmanagement zusammen. Der illegale Wolfsabschuss ist ein Verstoß gegen Natur- und Artenschutzrecht und könne mit hohen Geldstrafen oder gar mit Haftstrafen bis zu fünf Jahren geahndet werden. Das Landratsamt Görlitz hat derweil angekündigt, Anzeige gegen Unbekannt erstatten zu wollen.