
Pedro Alarcão und seine Frau halten ein paar Garranos für den Ökotourismus, um Geld in den Park zu bringen. Garranos sind nicht besonders groß, eigentlich Ponys, aber Pedro bezeichnet sie lieber als „geschrumpfte” Pferde. Einer davon ist Garoto auf dem Foto. Garoto heißt „kleiner Junge” oder wahlweise „ein kleiner Kaffee mit Milch.” Dabei ist Garoto ein reinrassiger Garrano und hat nicht einen weißen Flecken, der auf den Mix mit anderen Pferden hinweisen könnte. Das ist wichtig, weil die Garranos als Rasse bedroht sind. Immer wieder lassen Bauern ein Hofpferd in die Wildnis laufen, und ab und an liegt ein Garrano tot im Feld, weil es Zwist über die EU-Förderung der alten Rasse gibt. Besonders wenn die Wildpferde die Ernte zertrampeln. Trotzdem sind die Garranos als Arbeitspferde sehr geschätzt.







