Und nun lese ich, amerikanische Forscher hätten nachgewiesen, dass, wenn es den Bäumen schlecht geht, auch die menschliche Gesundheit leidet. In Gegenden, in denen Eschen einem eingeschleppten Käfer zum Opfer gefallen waren, starben in der Folge mehr Menschen an Atemwegs- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Geoffrey Donovan vom US-Forest Service konnte einen Zusammenhang zwischen dem Massenstreben der Eschen und einer erhöhten Krankheits-und sogar Todesrate bei den Bewohnern aufzeigen. Die Wissenschaftler, die auch viele andere mögliche Faktoren berücksichtigt hatten, sind sicher, dass es einen „kausalen Zusammenhang“ zwischen Bäumen und Gesundheit gibt. Die genauen Wirkmechanismen müssten allerdings noch untersucht werden.
Ich kann mir das vorstellen. Ich huste auch seit zwei Wochen und konnte dem Keim bislang weder mit Antibiotika noch mit Brustwickel und Inhalieren beikommen. Natürlich kann der abgesägte Ahorn nichts dafür. Aber Bäume haben selbst im Winter etwas Beruhigendes, die Eichhörnchen darin hüpfen zu sehen, die Vögel bei ihren Starts und Landungen und ihrer Futtersuche zu beobachten, das macht Freude und die wiederum fördert die Gesundheit.
Einen kleinen Ahorn haben sie wieder gepflanzt. Vögel habe ich noch keine auf den dünnen Ästchen gesehen, aber auf das erste zarte Grün, wenn es auch nur ein paar Blättchen sind, freue ich mich.
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