Goldfüllungen in den Zähnen sind nahezu unverwüstlich. Drei von vier solcher Füllungen sind auch nach 25 Jahren Kau- und Mahltätigkeit noch wie neu. Das haben Forscher um Dr. Thomas Kerschbaum, Professor an der Universität zu Köln, jetzt herausgefunden.
Nach Einschätzung der Wissenschaftler eignet sich das Edelmetall besonders als Füllungsmaterial für Backenzähne. Es ist extrem widerstandsfähig und nutzt sich beim Kauen nicht so stark ab wie etwa Keramik.
Die bekannten Nachteile der Goldfüllungen: Unter ästhetischen Gesichtspunkten ist das Edelmetall zumindest an dieser Stelle nicht jedermanns Geschmack. Zudem ist es recht teuer, und die Kosten werden von den Krankenkassen in der Regel nicht übernommen. Dafür bleibt den goldbeplombten Menschen so manch unangenehmer Zahnarztbesuch erspart. Denn die Goldplomben müssen bei weitem nicht so oft nachgebessert werden, wie Füllungen aus Keramik.
Andrea Hoferichter





