Das änderte sich, als es Joseph Nicéphore Nièpce in den 1820er Jahren gelang, ein Stück Natur per Fotografie zu bannen. Von da an bildeten die Fotografen die Realität immer präziser ab; die Belichtungszeiten wurden kürzer, die Kameras kleiner, die Möglichkeiten größer. Heute schließlich ist die Natur für jedermann begreifbar und abbildbar, der einen Auslöser drücken kann. Manch einer ist besser oder glücklicher bei seiner Abbildung der Natur. Aber das Ziel ist dasselbe wie bei den Buschleuten Namibias: Ein Stück Natur festzuhalten und anderen Menschen etwas zeigen – oder sie zu begeistern.