Text: Bettina Wurche
In der Perm-Trias-Krise vor rund 252 Millionen Jahren starben unsere damals noch behäbig kriechenden Urahnen fast aus. Vermutlich ausgelöst durch Vulkanausbrüche, war es zu einer globalen Erwärmung und Versauerung der Ozeane gekommen. Nur wenige überlebten die Umweltkatastrophe, aber einige doch. Und mit den besser werdenden Lebensbedingungen passten sich diese Reptilien an das neue Zeitalter, das Erdmittelalter (Mesozoikum), an: Einige anatomische Merkmale verschwanden, andere kamen neu dazu. Die evolutive Entwicklung ging zu höherer Effizienz beim Rennen und Zubeißen: Besonders viele Umformungen fanden im Schädelbereich statt, sowohl im Kiefer als auch im Bereich von Hirn und Sinnesorganen. Dazu kamen viele Änderungen der Extremitäten, zusätzlich entwickelte sich ein Trend zum Haarwuchs.





