Jedes zwanzigste Haustier plagt eine Allergie gegen seinen Besitzer. Im Umgang mit Menschen zeigen die Hunde oder Katzen die klassischen Symptome wie Niesanfälle, Juckreiz und Ausschlag. Das fanden Tiermediziner der Königlichen Schule für Veterinärmedizin in Schottland heraus, meldet die Zeitung Edinburgh News.
Einige Tiere reagierten auf die menschliche Haut empfindlich, den meisten machen jedoch die Ausscheidungen der Hausstaubmilbe zu schaffen, die sich von toten menschlichen Hautzellen ernährt und überall im Haus vorkommt. Hunden jucken Gesicht und Pfoten, Katzen lecken sich verstärkt und beißen sich Fell aus.
Ob die bei Menschen vielfach als Therapie angewandte Desensibilisierung auch bei Tieren wirkt, sei ungewiss, erklärt Aileen Brown von der Katzenklinik Edinburgh.
Bettina Hellenkamp





