Die Dunkelheit gewinnt an Dichte. Es ist kurz vor zehn, und über dem Tauberwald bei Bronnbach rotten sich dicke Wolken zusammen. Von Sternen keine Spur. Zwischen den Bäumen ist mit dem menschlichen Auge nichts mehr zu unterscheiden, doch andere stört das offenbar nicht. Aus den Wipfeln ertönt der Ruf eines Waldkauzes; am Boden rascheln Mäuse, und ein paar Hundert Meter weiter talwärts bellt ein Reh. Der Waldweg ist nur noch als schwach erhellter Himmelsstreifen in der Finsternis erkennbar. Trotzdem bleibt die Stirnlampe aus. Bloß keine Tiere beunruhigen.
Sie haben noch 2 von 3 kostenlosen Artikeln übrig1/3
Text: Kurt de Swaaf
Die Dunkelheit gewinnt an Dichte. Es ist kurz vor zehn, und über dem Tauberwald bei Bronnbach rotten sich dicke Wolken zusammen. Von Sternen keine Spur. Zwischen den Bäumen ist mit dem menschlichen Auge nichts mehr zu unterscheiden, doch andere stört das offenbar nicht. Aus den Wipfeln ertönt der Ruf eines Waldkauzes; am Boden rascheln Mäuse, und ein paar Hundert Meter weiter talwärts bellt ein Reh. Der Waldweg ist nur noch als schwach erhellter Himmelsstreifen in der Finsternis erkennbar. Trotzdem bleibt die Stirnlampe aus. Bloß keine Tiere beunruhigen.
Im Westen ist plötzlich ein Flackern zu sehen. Wetterleuchten. Wie befürchtet, nähert sich ein Gewitter. Sollte die Natur jetzt nicht innehalten, die Ruhe vor dem Sturm? Tatsächlich ist es eine Weile still. Man hört nur die eigenen Schritte und das erste Grollen in der Ferne. Dann ein aufgeregtes Fiepen – Siebenschläfer. Die grauen Krawallbrüder scheinen sich zu streiten. Wer gerne nachts draußen unterwegs ist, kennt ihre typischen schrillen Rufe. Den Siebenschläfern aber gilt die heutige Lauschaktion nicht. Gesucht wird ihr kleinerer Vetter, der Gartenschläfer. Und der macht sich rar.
Der Regen kommt schneller als gedacht. Ein Blitzeinschlag oben auf dem Hügel, wenige Sekunden später schüttet es wie aus Kübeln. Jeder Tierlaut wird sofort vom Rauschen verschlungen. Das war’s also. Der Weg zurück zum Auto führt bereits durch tümpelähnliche Pfützen. Nächster Versuch: nächste Woche. Die Aufnahmen der Kamerafallen zeigen Füchse, Rehe, Waldmäuse, einen Baummarder und, klar, auch einen Siebenschläfer. Der Gesuchte indes fehlt einmal wieder. Keine Überraschung.
Nicht zu sehen, aber zu hören
Eliomys quercinus, der Gartenschläfer eben, gibt sich gerne phantomhaft. Die (mitsamt Schwanz) bis zu 30 Zentimeter langen Nager sind fast ausschließlich nachtaktiv. Tagsüber schlafen sie in selbst gebauten Nestern und allerlei Höhlen, nicht selten wird dabei gekuschelt. „Gartenschläfer sind erstaunlich sozial“, erklärt der Zoologe Johannes Lang von der Universität Gießen. Wo einer ist, leben oft viele. Die Angehörigen einer Kerngruppe sind meistens eng miteinander verwandt, berichtet der Wissenschaftler. Familienbande sozusagen. Ähnlich wie Siebenschläfer können solche Trupps manchmal ziemlich laut unterwegs sein. Die Rufe unterscheiden sich allerdings deutlich. Gartenschläfer klingen seltsam synthetisch – wie Laserkanonen in alten Computerspielen. Ihre Geräusche sind unverwechselbar.
Seit Frühling 2019 wird intensiv nach den Tieren gefahndet. Der Hintergrund: Eliomys quercinus ist offenbar aus Teilen Deutschlands verschwunden. So war er in der Sächsischen Schweiz bis Mitte der 90er Jahre noch häufig anzutreffen; der Letzte indes wurde dort 2006 gesehen. Um genauer herauszufinden, was vor sich geht, starteten der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), die Universität Gießen und die Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung (SGN) gemeinsam das Projekt „Spurensuche Gartenschläfer“. Freiwillige und Fachleute sammeln Hinweise auf das Vorkommen der Nager. Totfunde werden obduziert und ausgesuchte Gebiete systematisch mit verschiedenen Methoden beprobt. In Baden-Württemberg haben Mitglieder der Arbeitsgruppe Wildlebende Säugetiere (AGWS) diese umfangreiche Aufgabe übernommen. Man hängt Kamerafallen und sogenannte Spurentunnel auf, dokumentiert potenzielle Habitate und horcht nachts nach diesen merkwürdigen Rufen. Eine faszinierende Arbeit, trotz der minimalen Erfolgsquote.
Mehr aus Erde & Umwelt
Weitere aktuelle Artikel aus der Rubrik Erde & Umwelt.
Der Mensch war nicht immer schlecht für die Artenvielfalt – im Gegenteil
17. Juli 2026
Die Landwirtschaft gilt heute als Bedrohung für die Artenvielfalt. Doch das war nicht immer so. Jahrtausendelang hat der Mensch die Pflanzenvielfalt dadurch…
Erde & Umwelt
Überlebenstrick der Braunbären steckt im Kiefer
10. Juli 2026
Braunbären haben als echte Anpassungskünstler mehrere Eiszeiten überlebt. Eine 3D-Analyse zeigt nun den Grund dafür - er steckt im Unterkiefer.
Zum Glück geht es nicht allen so. Joanna Fietz und Stefanie Erhardt erforschen die relativ stabile Gartenschläfer-Population im Nationalpark Schwarzwald. Die beiden Biologinnen der Universität Hohenheim haben dabei eine ganze Reihe Aspekte im Blick. Es gehet um die Nahrung und die Nutzung des Lebensraums sowie weitere ökologische Faktoren, aber auch um das Paarungssystem der Vierbeiner, erklärt Fietz. „Wir wollen verstehen, wie man die Art am besten schützt und was sie braucht.“ Die Schwarzwälder Gartenschläfer bevorzugen anscheinend feuchte Fichtenwälder; die meisten von ihnen leben in Höhenlagen ab 800 Meter über dem Meeresspiegel.
Eine wesentliche Frage ist nun, welche Folgen der Klimawandel für diese Tiere haben wird. Erwärmung und zunehmende Trockenheit dürften den Wald verändern. Die Fichte gerät in Bedrängnis. An ihre Stelle könnte nach und nach die Rotbuche treten. Ob die ökologische Verschiebung den Gartenschläfern schadet, ist noch unklar. Doch vermutlich wird der Siebenschläfer vom Wandel profitieren, meint Stefanie Erhardt. Der sei eher an Buchenwälder angepasst.
Von der Forschung vernachlässigte Arten
Es ist erstaunlich, wie wenig selbst in Fachkreisen über den Gartenschläfer bekannt ist. Das „Web of Science“, die internationale Datenbank für wissenschaftliche Studien, listet für Eliomys quercinus nur 160 Publikationen auf. Zum Vergleich: Über den Rothirsch gibt es mehr als 1.800. „Kleine, kryptische, nachtaktive Arten werden wenig beachtet“, sagt Joanna Fietz. Es mangelt zudem an Forschungsgeldern, ergänzt Stefanie Erhardt. Und das kann zu Problemen führen. Geraten vernachlässigte Spezies unter Druck, wird dies oft erst spät bemerkt. Ihre Bestände schrumpfen dann bereits rapide, bevor irgendjemand an Schutzmaßnahmen denkt. Das ist nicht nur beim Gartenschläfer so. Auch Sumpfspitzmaus, Iltis und Nymphenfledermaus drohen quasi heimlich aus unseren Landschaften zu verschwinden. Für andere Spezies wie zum Beispiel das Wiesel liegen fast gar keine Daten zur Populationsentwicklung vor. Der Feldhamster wiederum hat in den letzten zwei Jahrzehnten traurige Berühmtheit erlangt. Bis Anfang der 80er Jahre noch als Schädling verfolgt, gilt er heute als eines der Wappentiere des Artenschutzes. Genutzt hat es ihm allerdings kaum: Seine Zahl ist weiterhin stark rückläufig. Inzwischen steht der Feldhamster auf der Roten Liste in Kategorie 1: vom Aussterben bedroht. Weite Teile seines ursprünglichen Verbreitungsgebiets sind längst verwaist.
Dräut dem Gartenschläfer dasselbe Schicksal? „Wenn man europaweit schaut, sieht alles danach aus“, antwortet Johannes Lang. Einst kamen die Tiere von Südfinnland bis nach Gibraltar und Sizilien vor. In den vergangenen 30 Jahren jedoch scheint ihr Areal um etwa die Hälfte geschrumpft zu sein. Abgesehen davon, betont Lang, beruhten Meldungen über Gartenschläfer-Vorkommen in der Ukraine und Rumänien zu einem Großteil wohl auf Verwechslungen mit dem verwandten Baumschläfer, der ebenfalls eine Maskenzeichnung im Gesicht trägt. Frankreich, Spanien und Italien sollen noch gesunde Gartenschläfer-Populationen beherbergen, aber eigentlich sei das nur eine Vermutung, erklärt der Forscher. Es gebe aus diesen Ländern kaum Daten zur Häufigkeit, mitunter fehlt sogar das Wissen über die genauen Verbreitungsgebiete. Man tappt im Dunkeln.
Erklärungsansätze für den Schwund der Population
Eine gewisse Ratlosigkeit herrscht auch mit Blick auf die möglichen Ursachen des Gartenschläferschwunds. Experten sehen im Insektensterben einen potenziellen Auslöser. „Wir wissen inzwischen, dass der Gartenschläfer auf tierische Nahrung angewiesen ist“, sagt Johannes Lang. Verspeist werden unter anderem Käfer, diverse Larven und selbst Nacktschnecken. „Sie fressen alles, was sie bewältigen können.“ Als hochwertiges Futter nützen die Wirbellosen den Gartenschläfern vor allem beim Aufbau von Fettreserven für den Winterschlaf, ergänzt Joanna Fietz. „Besonders Jungtiere greifen gerne auf Insekten zurück.“ Nun dürfte diese Ressource vielerorts knapp geworden sein. Schon 2017 meldeten Entomologen einen dramatischen Rückgang der Insektenbestände. Ihre Biomasse hat in Deutschland seit 1989 um bis zu 76 Prozent abgenommen. Zahlreiche Vögel und Säugetiere wie der Gartenschläfer müssen dadurch vermutlich darben.
Eine weitere Gefahr könnte der Klimawandel sein – nicht nur wegen Veränderungen im Waldökosystem. „Der Winterschlaf wird problematisch“, erklärt Johannes Lang. „In wärmeren Wintern verbrauchen die Tiere mehr Energie.“ Was zunächst paradox klingen mag, liegt in der Physiologie begründet. Bei gleichbleibenden, tiefen Temperaturen verweilen die Vierbeiner im Boden, bei Körpertemperaturen wenig über dem Gefrierpunkt, dem sogenannten Torpor. Der Stoffwechsel ist währenddessen auf ein absolutes Minimum reduziert. Steigt das Quecksilber jedoch wieder, werden Körperprozesse aktiviert und vermehrt Energie verbraucht. Gehen die Fettreserven bereits im Winter zur Neige, sterben die Gartenschläfer oder wachen zu früh auf. Im Wald herrscht derweil noch Nahrungsmangel. Die Überlebenschancen erhöht das eher nicht.
Die Wissenschaftler führen noch mehr Punkte an. Pestizide werden häufig übers Futter aufgenommen und reichern sich dann in Fettreserven von Tieren an. „Es gibt keinen untersuchten Gartenschläfer, in dem wir solche Schadstoffe nicht gefunden haben“, berichtet Johannes Lang. Sogar DDT und dessen Abbauprodukte waren häufig nachweisbar. Den Nagern droht somit die schleichende Vergiftung. Auch die intensive Forstwirtschaft steht im Verdacht, Eliomys quercinus das Leben schwer zu machen. Wuchtige Maschinen verdichten das Erdreich, tote Bäume werden entfernt. „Aber Bodenhöhlen sind eine wichtige Ressource“, betont Stefanie Erhardt. Sie dienen den Gartenschläfern und anderen Kleinsäugern als Tagesversteck, Kinderstube oder Winterquartier. Totholz kann dieselbe Funktion haben und ist zudem die Lebensgrundlage vieler Insekten; ökologisch äußerst wertvoll.
Menschliche Infrastruktur könnte ebenfalls eine Rolle spielen. Die Hohenheimer Biologinnen statteten mehrere Gartenschläfer mit winzigen Sendern aus, um mittels Telemetrie ihre Bewegungen in der Landschaft zu verfolgen. Den Aufzeichnungen zufolge meiden die Nager Straßen, zumindest im Schwarzwald. „Die haben eine Barrierewirkung“, erklärt Stefanie Erhardt. Selbst Forstwege scheinen Gartenschläfer nur ungerne zu queren. Die Zerschneidung von Lebensräumen isoliert Teilpopulationen voneinander – ein Effekt, den man auch von anderen Tieren kennt. Diese „Verinselung“ wiederum behindert den Genfluss: Es droht Inzucht. Allerdings haben die bisher bei Gartenschläfern durchgeführten Erbgutanalysen keine Hinweise auf eine solche genetische Verarmung erbracht. Also geht die Suche weiter.
Da Raubtiere, Parasiten und Krankheiten auch nicht unwesentlich zum Verschwinden der Gartenschläfer beizutragen scheinen, muss man wohl eine Kombination aus verschiedenen negativen Einflüssen in Betracht ziehen. Die Ursache wäre multifaktoriell, was im Artenschutz nicht ungewöhnlich ist.
Wiederkehr als Kulturfolger in Metropolregionen
Die Geschichte hat allerdings noch eine andere Seite. Wir fahren nach Mannheim in die Metropolregion Rhein-Neckar – gewiss kein Naturparadies. An einem Spätsommernachmittag ächzt der Stadtteil Pfingstberg mal wieder unter glühender Hitze. Das Unterholz im angrenzenden Wäldchen wirkt verdorrt. Junge Ahornbäume lassen schlaff ihre Blätter hängen, die der Holunderbüsche sind bereits tot. Im Hintergrund rauscht deutlich hörbar der Verkehr über die A 6. Vor genau einer Woche hat man hier zwei Kamerafallen aufgehängt, weil aus der nahe gelegenen Reitanlage die Beobachtung eines Gartenschläfers gemeldet wurde. Dem gilt es nun nachzugehen. Duftendes Kürbiskernöl, auf Schwammtücher geträufelt, sollte die Tiere anlocken. Ob es geklappt hat? Bei der ersten Kamera erscheinen auf dem winzigen Bildschirm nur ein paar der üblichen Waldbewohner. Die zweite indes hält die erhoffte Überraschung bereit. Mehrere Fotos zeigen ein Tier mit Maske und einem auffällig pinselartigen Schwanz. Das kann eigentlich nur ein Gartenschläfer sein.
Zu Hause am Laptop bestätigt sich der Verdacht. Endlich, es gibt sie wirklich! Was aber macht eine stark gefährdete Spezies in einer solchen Gegend? Straßen überall, Rattengift, Insektizide, und wirklich naturbelassen ist der Wald hier auch nicht. Johannes Lang kennt dieses Dilemma. In manchen Regionen sei Eliomys quercinus offenbar zum Kulturfolger geworden, erklärt er. Urbane Populationen gebe es auch im Raum Köln-Bonn und im Rhein-Main-Gebiet. Das liegt womöglich am Nahrungsangebot. „In Mainz und Wiesbaden ist der Gartenschläfer am Meisenknödel quasi ein Klassiker“, sagt Lang lachend. Mannheim jedoch scheint erst vor einigen Jahren von den Nagern besiedelt worden zu sein, wie der Forscher berichtet. Die Hintergründe sind bisher unbekannt.
Das Stadtleben stellt die Tiere natürlich vor Herausforderungen. Der Verkehr und Katzen mit mangelhaftem Verständnis für Artenschutzbestimmungen sind ernsthafte Bedrohungen. Und dann braucht es noch ausreichend Schlupfwinkel.
Telemetriestudien haben allerdings gezeigt, dass urbane Gartenschläfer im Prinzip dieselben Strukturen nutzen wie ihre Artgenossen im Wald. „Dort, wo es ein bisschen unordentlich sein darf, finden sie schöne Lebensräume“, erklärt Johannes Lang. Baumhöhlen oder verwunschene Gartenhäuschen sind gut. Auch in Nistkästen quartieren sich die Vierbeiner gerne ein, wo man sie zum Teil sogar während der kalten Jahreszeit antrifft. Den Wissenschaftler wundert das. „Nistkästen sind für den Winterschlaf denkbar schlecht geeignet“, sagt Lang. Die Tiere seien in ihnen zu großen Temperaturschwankungen ausgesetzt. Trotzdem werden sie den Ort sorgfältig ausgewählt haben.
Vielleicht hielten die Gartenschläfer in milden Tieflandregionen gar keinen echten Winterschlaf mehr, vermutet der Experte deshalb. Stattdessen könnten sie phasenweise ruhen und dann wieder auf Nahrungssuche gehen. Eichhörnchen machen das ähnlich.
Wie es Eliomys quercinus in unserer direkten Nachbarschaft weiter ergehen wird, ist offen. Manche Fachleute sehen Städte als potenzielle Archen für Gartenschläfer und auch andere Arten. Tatsächlich findet man schon heute erstaunlich viel Getier im urbanen Raum – von Füchsen und Wildschweinen bis zu seltenen Wildbienen. Ob dieser Trend weiter anhält, „hängt von uns ab“, betont Johannes Lang. Wir müssten der Natur mehr Platz einräumen und sie, entgegen dem grassierenden Ordnungswahn, auch mal wild walten lassen. „Von ganz alleine geht das nicht. //
natur PlusErde & Umwelt
Die Amphibienarche
9. Juli 2026
In einer Amphibienstation im Kreis Höxter (NRW) werden Kröten, Unken und Frösche gezüchtet. Die bedrohten Arten sollen in renaturierten Flusslandschaften neue…
Erde & Umwelt
Aus Alt mach Neu: Retrofitting macht Dieselbusse zu E-Bussen
8. Juli 2026
Die Verkehrswende ist eine Voraussetzung für die Klimaneutralität. Eine Studie zeigt, wie Dieselbusse klimafreundlich auf Elektroantrieb umgerüstet werden…