Von ELENA BERNARD
Durch die Verbrennung fossiler Energieträger setzt die Menschheit innerhalb kurzer Zeit große Mengen an Treibhausgasen frei, darunter insbesondere Kohlendioxid, das sehr lange in der Atmosphäre verbleibt. Schon im Jahr 1896 stellte der schwedische Chemiker Svante Arrhenius die Theorie auf, dass der menschliche CO2-Ausstoß den Treibhauseffekt verstärkte und die Erde aufheize. Nachweisen konnte er die Erwärmung zu seiner Zeit allerdings noch nicht. Denn obwohl die Menschen bereits seit den 1860er-Jahren systematisch Klimadaten sammelten, beschränkten sie sich damals noch auf bodennahe Messungen. Hier unterliegen die Temperaturen großen natürlichen Schwankungen, die kleine Veränderungen überdecken.





