Vor allem die Böden trockener Gebiete leiden unter Überweidung, invasiven Pflanzen und dem Klimawandel. Um das Gleichgewicht der Ökosysteme zu erhalten, nimmt der Mensch teilweise viel Geld in die Hand. Forscher überlegen, ob man die Natur nicht auch mithilfe heimischer Tiere unterstützen könnte.
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Text: Caroline Ring
Karg, trocken und wie ausgestorben mutet die Sagebrush-Steppe im Westen der USA auf den ersten Blick an, doch zwischen den Beifuß-Büschen, welche der Landschaft ihren Namen geben, tut sich etwas. Ein Erdhaufen wächst langsam an und verrät eine der über 350 Wirbeltierarten, die in der vermeintlichen Einöde beheimatet sind: Ein Amerikanischer Dachs gräbt den Boden um und schichtet dabei in unregelmäßigen Abständen Erdhügel auf. Auf seiner Suche nach Nahrung verbessert er ganz nebenbei den Boden für die einheimische Flora und ist damit für das gesunde ökologische Gleichgewicht eines ganzen Landstrichs von zentraler Bedeutung.
Auf einer Fläche von fast 45 Millionen Hektar und über verschiedene Bundesstaaten verteilt, bildet die Sagebrush-Steppe einen der wichtigsten Naturräume Nordamerikas. Neben dem dominierenden Beifuß gedeihen hier verschiedene Gräser und Kräuter, in den weiten Flächen leben Tiere wie Gabelbock-Antilopen, Kojoten, Dachse, Präriehasen, Ziesel, Mäuse, Beifußhühner, Schlangen, Eidechsen und eine Vielzahl von Insektenarten. Auch Greifvögel ziehen am Himmel ihre Kreise. Großohrhirsche, Wapitis und Dickhornschafe nutzen die Steppen hauptsächlich als Winterweide.
Doch das Zusammenspiel von Flora und Fauna wird fragiler: Zunehmende Hitzeperioden und Überweidung schaden den Böden, der Wind trägt die ohnehin dünne Krume ab, invasive Pflanzen breiten sich aus. Alles Faktoren, die das ökologische Gleichgewicht ins Wanken bringen und insbesondere Wildfeuer begünstigen.
Die Steppe ist bedroht
Zwar gab es Wildfeuer in dem Gebiet schon immer, doch die Ausbrüche häufen sich aufgrund längerer Hitzeperioden und schaden der einheimischen Flora massiv. Parallel dazu breiten sich invasive Pflanzen wie die Dach-Trespe immer weiter aus. Sie verdrängen vielerorts die Beifuß-Büsche, welche immer zentraler Bestandteil der Landschaft waren.
Das eingeschleppte Gras nimmt mit seinen Wurzeln alles Wasser auf, bevor dieses in tiefere Bodenschichten gelangen kann. Dies trocknet den Boden aus und nimmt heimischen Pflanzen die Möglichkeit, nachzuwachsen. Dazu bringt die Dach-Trespe noch einen weiteren Nachteil mit sich. Bricht erneut ein Feuer aus, kann es sich über das dicht wachsende und gut brennbare Gras schnell verbreiten und noch größere Flächen der Steppenlandschaft vernichten, als Brände dies bisher getan haben.
Um dem Verfall des Ökosystems entgegenzuwirken, investiert die US-Regierung inzwischen jährlich zehn Millionen Dollar in aufwendige Renaturierungsmaßnahmen. Regierungsstellen, Gemeinden und Naturschutzorganisationen finanzieren damit unter anderem regelmäßig die künstliche Wiederansiedlung von Beifuß-Büschen.
Pflanzen können nicht fliehen, wenn Trockenheit, Hitze oder Krankheitserreger zuschlagen. Stattdessen reagieren sie mit fein abgestimmten Strategien auf Stress.
Biologie
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Ähnliche ökologische Probleme wie in der Sagebrush-Steppe gibt es auch in anderen Regionen der Erde. Und auch dort versucht der Mensch, der Zerstörung wertvoller Lebensräume aktiv entgegenzuwirken. Wo die Natur sich nicht mehr selbst helfen kann, wird die Erde mechanisch umgegraben, werden künstliche Bewässerungsgräben gezogen, Nährstoffe eingebracht und Pflanzensamen gesät, um den Boden als Grundlage des Lebens zu erhalten. Ein Unterfangen, das ein hohes Maß an Aufwand, Technik und Geld bedeutet.
Dabei gäbe es womöglich eine natürlichere und auch günstigere Alternative: Man könnte auf die vielen kleinen und größeren Lebewesen setzen, die schon von alleine im Erdboden scharren, wühlen oder den Boden auf andere Weise positiv beeinflussen. Wäre es nicht besser, die Zahl der Tiere zu erhöhen, um die Ökosysteme im Gleichgewicht zu halten, anstatt künstlich einzugreifen?
Das ist zumindest die unkonventionelle Überlegung des spanischen Forschers Santiago Soliveres und seines australischen Kollegen David Eldridge, die sich in einer Studie mit dem Potenzial wühlender Tiere für den weltweiten gesunden Erhalt des Bodens befasst haben.
Eldridge ist Professor für Biologie an der australischen University of New South Wales in Sydney und einer der beiden Autoren der ungewöhnlichen Studie. Sein Forschungsfeld umfasst die Ökologie sogenannter arider Ökosysteme – also trockener Lebensräume wie Wüsten, Steppen und Savannen. Sie bedecken über 40 Prozent der Landfläche und sind damit weltweit am verbreitetsten. Wasser und Nährstoffe sind in ariden Gegenden ein rares Gut. Entsprechend wenig davon darf daher verschwendet werden. Die Tiere und Pflanzen dort sind echte Spezialisten – sowohl darin, sich selbst anzupassen, als auch darin, den Fortbestand ihres Lebensraums zu sichern.
Eine Lösung für die Sagebrush-Steppe
Landschaften wie die Sagebrush-Steppe sind besonders auf die Bodenarbeit von Tieren angewiesen, sagt Eldridge. Indem Dachse und andere Tiere Mulden und Rillen im Boden hinterlassen, schaffen sie Reservoire für Wasser und Pflanzensamen. „So entstehen fruchtbare Landflecken, die in ariden Landschaften essenziell sind“, erklärt der Biologe.
Bisher hat dieses natürliche Zusammenspiel gut funktioniert. Doch nun haben sich die Umweltbedingungen verändert und die Arbeit der vorhandenen Dachse reicht nicht mehr aus. Dass die Menschen nun versuchen, die Probleme mit Maschinen zu lösen, die brachial den gesamten Boden aufbrechen, ist in den Augen des Forschers jedoch der schlechtere Weg. Sein Vorschlag: Weitere Dachse ansiedeln. Ein vermehrter Einsatz der Wühler wäre eine deutlich schonendere und vermutlich auch nachhaltigere Lösung, um das Wachstum der Büsche und der gesamten heimischen Vegetation zu fördern, so Eldridge. Die Raubtiere aus der Familie der Marder gehen nämlich anders vor als eine Maschine. Sie wälzen nicht alles auf einmal um und zerstören das Bestehende komplett, sondern sie agieren punktuell, aber stetig. Auf diese Weise schaffen sie Schritt für Schritt ein Netzwerk fruchtbarer Flicken und geben Pflanzen Gelegenheit und Zeit, ihre Nischen zu finden und sich zu verbreiten. „Dadurch erhöht sich die Pflanzenvielfalt in dem Ökosystem, was nicht der Fall wäre, wenn man das Biotop mit einem Pflug oder Traktor künstlich wiederherstellen würde“, sagt Eldridge. Zudem könnten Maschinen nie so differenziert wirken. Er erklärt: „Natürlicherweise leben in diesem Ökosystem Dachse und Erdhörnchen, die die Erde aufwühlen.“ Die Erdhörnchen halten sich vorwiegend in unterirdischen Tunneln auf – welche zugleich natürliche Drainage-Systeme darstellen. Der Dachs wiederum buddelt im Boden auf der Suche nach den Hörnchen. „Er gräbt sie aus, frisst sie und erzeugt nebenbei einen riesigen Erdhügel“, sagt Eldridge. Durch das Aufwerfen dieses Hügels entsteht eine Bodenstruktur, auf der invasive Gräser wie die Dach-Trespe schlecht wachsen können, die aber für die Beifuß-Büsche und andere einheimische Pflanzen umso besser geeignet ist. „Die Dachse leisten also wirklich gute Arbeit, und das auch noch völlig kostenlos.“
Tiere als Ökosystem-Wiederhersteller
Gemeinsam mit Santiago Soliveres von der spanischen Universität Alicante hat Eldridge mehr als 2.400 Arbeiten gesichtet, in denen weltweit die Effekte wühlender Tiere auf Landschaften untersucht wurden. Dabei konnten die Forscher mehrere Beispiele ausmachen, in denen Tiere durch ihr Buddeln einen wichtigen Beitrag zur Wiederherstellung von Ökosystemen leisteten.
Die bisherigen Studien untersuchten jedoch meist nur retrospektiv, in welcher Form sich ein Ökosystem verändert hatte, nachdem eine vormals ansässige Tiergattung aus irgendeinem Grund von dort verschwunden war. „Die Frage ist dann immer: Welche Funktionen sind mit dem Verschwinden der Tiere verloren gegangen?“, sagt Eldridge. Ist das klar, werden Tiere gezielt wieder ausgewildert, um ihre Rolle im entsprechenden Ökosystem wieder einnehmen zu können. Beispiele dafür finden sich in den USA, Australien, Europa oder auch im Himalaya-Gebirge.
Tiere können dabei in vielerlei Weise auf ein Ökosystem einwirken. Der – teils indirekte – Einfluss auf den Erdboden ist nur eine Möglichkeit. Oft spielen mehrere Faktoren zusammen, wie das Beispiel des Yellowstone Nationalparks zeigt.
Als Mitte der 90er Jahre nach mehr als 70 Jahren Abwesenheit der Wolf zurück in den nordamerikanischen Nationalpark gebracht wurde, hatte dies wohl eine ganze Kaskade diverser ökologischer Effekte auf die Landschaft. Unter anderem rissen die Wölfe vermehrt pflanzenfressende Elche, sodass mehr Jungtriebe von Bäumen sprießen konnten, was wiederum Bibern zugutekam. Die nutzten die neuen Bäume als Winterfutter – und Baumaterial. Damit veränderten die großen Nager schließlich Gewässerränder, stauten Flüsse zu Auen und Seen – und beeinflussten dadurch maßgeblich die Bewässerung und Qualität der Böden. Die gesamte Vegetation veränderte sich.
In Europa wird seit wenigen Jahren das Wisent wieder angesiedelt, nachdem die wilden Rinder zu Beginn des 20. Jahrhunderts vollends ausgerottet waren. Seitdem fehlte nicht nur der Anblick der stattlichen Tiere, vor allem mangelte es an den Spuren, die sie im Boden hinterlassen. Wisente scharren in der Erde, suhlen sich darin, ihre schweren Hufe hinterlassen mit jedem Tritt Löcher im Schlamm. In diesen können sich Pfützen bilden, die unter anderem als Brutstätten für seltene Amphibien dienen. Eine gezielte Auswilderung der Wisente soll diesen Mehrwert zurückbringen. Heute leben wieder rund 7.200 der Herdentiere in Europa, einige davon in Deutschland.
Kleine Tiere, große Wirkung
Selbst kleine Tiere können große Effekte erzeugen. Eldridge verweist auf ein Nagetier in Zentralasien: Hier lebt im Hochland von Tibet der Schwarzlippige Pfeifhase, ein Verwandter des Kaninchens. Er baut seine Höhlen in den offenen Graslandschaften, wo sie nicht nur ihm, sondern auch anderen Tieren Schutz und Unterschlupf bieten.
Allerdings halten dort auch Menschen Weidetiere wie Yaks, Schafe und Pferde. Als Mitte des 19. Jahrhunderts das Steppengras weniger wurde, gab man den Pfeifhasen die Schuld und begann, sie gezielt zu jagen. Heute weiß man, dass mit dem Rückgang der Pfeifhasen im Gegenteil die Wasserdurchlässigkeit der Hochlandböden schlechter wurde – und damit die Erosion zunahm. Den Böden fehlten nicht nur die Gänge der Pfeifhasen, in denen sich Regenwasser sammeln konnte. Auch der für das Pflanzenwachstum wichtige Erdaushub wurde weniger. Würde man die Pfeifhasen wieder gezielt auswildern, wäre das eine gute Gelegenheit, um die positiven Auswirkungen grabender Tiere auf ein Ökosystem zu untersuchen, meint Eldridge.
Ein weiteres, wenn auch nicht ganz kleines Säugetier mit großer Wirkung ist der Ameisenigel: Die stachelschweinähnlichen Tiere, die bis zu einem halben Meter lang werden, leben ausschließlich in Australien. Ihrem Namen entsprechend fressen sie Ameisen und auch Termiten, nach denen sie im Boden wühlen. Bis zu acht Tonnen Erde gräbt ein einziger Ameisenigel so pro Jahr um. Dabei hebt er reichlich organisches Material unter: herabgefallene Blätter, abgebrochene Zweige, Samen und Wurzeln – und versorgt dadurch den Boden mit wichtigen Nährstoffen. Solche kleineren Tiere, die den Boden bearbeiten, waren in Australien einst wesentlich zahlreicher als heute.
Bilbys etwa, den Kaninchen ähnliche Beuteltiere, gruben ihre Höhlen und Kuhlen, bis sich mit der Besiedlung durch Menschen aus Europa vor rund 230 Jahren alles änderte: Füchse und Katzen wurden eingeschleppt und jagten die heimischen Wildtiere. Mitgebrachtes Weidevieh vernichtete das natürliche Grünland. Die Arbeiten der kleinen Tiere fehlen heute. „Aber es wäre leicht, sie wieder anzusiedeln“, sagt der Forscher – und eine Maßnahme, die an vielen Orten des Kontinents wieder zu mehr fruchtbaren Flecken in der Landschaft führen würde.
Doch für Eldridge ist eine Wiederansiedlung von Tieren zur Regeneration der Böden nur ein Teil des Konzepts. Er denkt bei den aktuellen neuen Herausforderungen durch die Klimaveränderung einen Schritt weiter, an einen gezielten, ergänzenden Einsatz von „Helfer-Tieren“. Doch ist das realistisch?
Tiere müssen zum Ökosystem passen
Nicht jede Art kann, obwohl sie passende Eigenschaften haben mag, in ein beliebiges Ökosystem gesetzt werden und dort etwas verbessern, räumt David Eldridge ein. Siedelt man das falsche Tier in einem fremden Ökosystem an, können die Auswirkungen auf andere Arten verheerend sein. „Wenn man ein Tier auswildert, muss man immer mit Arten arbeiten, die bereits in diesen Lebensräumen existiert haben“, sagt Eldridge, auch wenn es andere Tiere gibt, deren Eigenschaften und Fähigkeiten vergleichbar erscheinen. Und es ist auch die Frage, in welchem Ausmaß Tiere für das Ökosystem wirklich noch gut sind.
Bilbys zum Beispiel haben nicht nur ähnliche Verhaltensweisen wie Kaninchen, sie vermehren sich auch genauso schnell – aus der Bodenarbeit der ganzen Buddler wird dadurch rasch zu viel des Guten. Kaninchen wiederum, die ihre Höhlen unterirdisch bauen, verbessern zwar überwiegend die Funktion des Bodens, stören jedoch mit ihren vielen Tunneln auch seine Struktur.
Oder das Boodie, eine Art Bürstenkänguru: Einst lebte es im Südosten Australiens, bis es ebenfalls durch eingeschleppte Füchse und Katzen verdrängt wurde. Jetzt soll es in seinem ursprünglichen Verbreitungsgebiet wieder ausgewildert werden – jedoch bedroht es dann wiederum bodenbrütende Vögel. Diese haben hier mittlerweile einen neuen Lebensraum gefunden, als das Boodie verschwunden war. „Es ist immer ein zweischneidiges Schwert“, ist Eldridge sich bewusst.
Wenn die Interessen der Menschen überwiegen
Oft stellt sich auch die Frage, ob der Homo sapiens bereit wäre, sich wieder aus der Natur zurückzuziehen. Dass Menschen in Asien Pfeifhasen gejagt haben, ist nur eines von vielen Beispielen für das Eingreifen in natürliche Prozesse. Eldrige verweist noch einmal auf Nordamerika, wo einst Bisons auf den weiten Ebenen grasten. Sie hielten durch ihre Beweidung die Pflanzen kurz, was gute Bedingungen für Präriehunde schaffte, die so freie Sicht auf herannahende Feinde hatten. Die Nager lebten in großen Kolonien und bauten riesige Höhlensysteme. Nebenbei dienten diese nicht nur der Gesundheit des Präriebodens, sondern wurden auch von Kaninchenkäuzen als Versteck genutzt. Die Greifvögel hielten wiederum verschiedene Schädlinge in Schach. Mit dem Verlust der Bisons geriet dieses ökologische Gleichgewicht vielerorts ins Wanken. Statt der Bisons leben heute Kühe in den Prärien, die in zu großem Ausmaß grasen, viel Wasser verbrauchen und mit ihren festeren Hufen den Boden stärker beanspruchen als die Bisons es taten. Entsprechend geschädigt ist er.
Außerdem galten Präriehunde bei eingewanderten Farmern anfangs als Plage. Ihre Kühe verletzten sich, wenn sie in die Bodenlöcher traten, die Nager störten beim Ackerbau und vernichteten Ernten. Deshalb begann man, sie massiv zu jagen und ihr Bestand reduzierte sich drastisch. So hat die Natur doppelt verloren. Auch in Australien haben Kühe und Pferde eher nachteilige Effekte auf Vegetation und Boden: „Die Erde in Australien ist in der Evolutionsgeschichte nie zuvor durch Tiere mit harten Hufen betreten worden“, sagt Eldridge – und deshalb würden die Tiere im Gegensatz zu heimischen Arten hier auch keine Vorteile für die Böden bringen.
Die Ausbreitung des Menschen führt immer wieder zu Konflikten mit Tieren – gerade auch mit Wühlern. So machen sich hierzulande Maulwürfe mit ihren Erdhaufen bei Rasenfreunden unbeliebt, Wühlmäuse lassen Gärtner verzweifeln: Die Tiere fressen Wurzeln und Knollen von Nutzpflanzen und können ganze Beete und Anlagen vernichten. „Hier in Australien haben wir den Wombat, der manchmal für Probleme sorgt“, sagt David Eldridge. So errichten die bis zu einen Meter langen Tiere ihre Bauten durchaus auch unter Gebäuden oder Straßen, was deren Stabilität beeinträchtigen kann. „Wühlende Tiere können also schon hier und da Nachteile bringen“, sagt Eldridge. „Allerdings bringen sie auch sehr viele Vorteile.“
Tiere gezielt als schützende Ökosystemingenieure einzusetzen, kann funktionieren, ist der Forscher überzeugt, auch wenn einige ökologische Aspekte zu beachten und noch manch andere Hindernisse zu überwinden sind. Vielleicht müssen Eldridge, Soliveres und andere Forschende nur noch ein bisschen tiefer graben, um Lösungen zu finden. //
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