Der mit 75 000 Euro dotierte Otto-Bayer-Preis ist dem Biologen Detlef Weigel verliehen worden. Der 48-jährige Direktor am Max-Planck-Institut für Entwicklungsbiologie in Tübingen erhält ihn für seine Forschung zur Anpassungsfähigkeit von Pflanzen an sich verändernde Umweltbedingungen. Weigel hat ein Verfahren entwickelt, wie sich einzelne Gene von Pflanzen an- und abschalten lassen. Damit lässt sich überprüfen, welche Auswirkungen die Deaktivierung eines bestimmten Gens bei Sorten hat, die an völlig unterschiedlichen Standorten wachsen. So kann man nützliche oder nachteilige Varianten für diese Standorte bestimmen und vorhersagen, wie Wild- oder Nutzpflanzen auf Klimaveränderungen reagieren.





