Durch den Klimawandel und andere menschliche Einflüsse verlieren viele Vogelarten ihre Brut- und Lebensräume. Dazu zählt auch der Austernfischer (Haematopus ostralegus), ein europaweit gefährdeter Küstenvogel, der an Stränden und in Dünen nistet. „Diese Vogelart brütet am Boden und kam ursprünglich in Europa nur entlang der Küsten vor. Dort haben sie heute jedoch bedingt durch Veränderungen ihrer natürlichen Lebensräume und der starken Zunahme ihrer Fressfeinde zumeist nur noch geringen Bruterfolg“, erklärt Franz Löffler von der Universität Osnabrück. Seit den 1980er-Jahren weichen die Vögel zur Brut daher vermehrt vom Strand ins Binnenland aus.





