Verweiblichte Fischmännchen und beim Menschen Unfruchtbarkeit und Resistenzen gegen Antibiotika: Das sind nur drei von vielen Folgen, die Umweltmediziner auf Medikamentrückstände im Trinkwasser zurückführen. Viele Wirkstoffe werden in herkömmlichen Klärwerken biologisch nicht abgebaut und reichern sich allmählich im Wasserkreislauf an. Jetzt haben Duisburger Umwelttechniker eine spezielle Reinigungsanlage für Kliniken entwickelt. Sie sammelt gezielt die am stärksten belasteten Abwässer. Dazu gehören die aus der Toilettenspülung von onkologischen Abteilungen, die oft stark mit Medikamenten von Chemotherapie-Patienten belastet sind. In der Anlage werden die Giftstoffe mit UV-Licht, Wasserstoffperoxid und Ozon unschädlich gemacht.





