Sie im Forum: Sollten wir an unseren Klimazielen festhalten?
Vor Jahren hat die Weltgemeinschaft beschlossen, die Emissionen weltweit drastisch zu senken. Der Anstieg der globalen Durchschnittstemperaturen sollte auf zwei Grad Celsius begrenzt werden – zwei Grad mehr als vor Beginn der Industrialisierung, als noch nicht massenhaft Öl, Gas und Kohle verfeuert wurden. Diese zwei Grad sind laut Experten für die Weltgemeinschaft hinsichtlich der zu erwartenden Folgen eben noch verkraftbar. Ob sich dieses Zwei-Grad-Ziel jedoch halten lässt, will inzwischen niemand mehr beschwören. Wie sollte sich Deutschland und darüber hinaus Europa als größter Verfechter des Ziels verhalten? Sollte man es aufgeben, weil es kaum noch erreichbar ist? Sollte man unbedingt daran festhalten – und falls ja: mit welchen Argumenten? Anders gefragt: Wie lässt sich für ein Ziel streiten, dass nur noch erreicht werden kann, wenn Länder wie China, die USA und Indien mitziehen?
Weitere Themen der April-Ausgabe:
“Im Rückblick scheint vieles grotesk”: Der Umwelthistoriker Joachim Radkau über Aufstieg und Niedergang der deutschen Atomwirtschaft. Interview von Martin Rasper.
Hammer des Monats: Ganze sieben Prozent mehr ökologisch bewirtschaftete Flächen möchte EU-Agrarkommissar Dacian Ciolos den europäischen Bauern abringen. Promt ereiferte sich Deutschlands Oberlandwirt Joachim Ruckwied, damit drohe seinen Bauern der Ruin. Eine Glosse von Titus Arnu (Text) und Beck (Cartoon)
Wo kommt die denn her?
Nach einem fliegenfreien Winter erscheint sie wie aus dem Nichts: Die Stubenfliege ist da! Von Sabine Maus (Text)
Unsere Ausgabe finden Sie bis zum 19. April 2013 im Bahnhofsbuchhandel sowie am besten und einfachsten auf unserem Bestellportal im Internet oder zur Einzelheft-Bestellung ebenfalls im Netz.





