Text: Patrick Vetter
Etwa 25 Meter unter der Wasseroberfläche bewegt sich ein vierköpfiges Forscherteam in Tauchausrüstung langsam von Stein zu Stein. Es ist kalt in den Tiefen des Mittelmeers. Die Biologen der Universität Tübingen sind bepackt mit Fangnetzen und Aufbewahrungsgefäßen. Sorgfältig arbeiten sie sich durch das unübersichtliche Steinlabyrinth vor Korsika, stecken die Köpfe unter jeden Felsüberhang und leuchten Spalten aus. Sie sind auf der Suche nach einem bestimmten Fisch. Denn dieser Fisch, der ansonsten eher unauffällig ist, könnte das Verständnis von Fluoreszenz verändern und deren Funktion in der Natur in ein ganz neues Licht rücken.





