In ihrer Studie hatten die Neurologen die Teilnehmer im Gebrauch von Atemmasken unterrichtet und ihnen jeweils zwei Behälter mit nach Hause gegeben, die mit “Behandlung 1” und “Behandlung 2” gekennzeichnet waren. In einem der Behälter war reiner Sauerstoff, im anderen normale Atemluft, und die Patienten wurden instruiert, die beiden Behälter jeweils bei vier aufeinander folgenden Attacken abwechselnd zu benutzen. Dabei sollten sie notieren, ob sie nach 15 beziehungsweise 30 Minuten schmerzfrei waren und abschätzen, wie sehr sich die Schmerzen in der ersten Stunde verringerten. Mit 78 gegenüber 20 Prozent erwies sich der Sauerstoff in punkto “Schmerzfreiheit nach 15 Minuten” als eindeutig überlegen und auch nach einer halben Stunde betrug das Verhältnis 72 zu 24 Prozent zugunsten der Sauerstofftherapie. Während mehr als die Hälfte der Patienten bei einer Luftbehandlung auf zusätzliche Medikamente zurück greifen mussten, war es mit Sauerstoff nur etwa ein Viertel.