Im Zuge des Klimawandels werden die Ozeane wärmer. Immer häufiger kommt es auch zu marinen Hitzewellen. Infolgedessen bleichen Korallenriffe aus, weil die Korallen ihre Symbionten verlieren und absterben. So weit, so bekannt. Doch noch ein weiterer Nebeneffekt des Klimawandels macht den Korallen stark zu schaffen: die Versauerung der Meere. Weil wärmeres Wasser mehr CO2 aus der Atmosphäre aufnimmt und dieses sich als Kohlensäure löst, sinkt mit der Erderwärmung der pH-Wert der Ozeane – sie werden weniger basisch. Gleichzeitig sinkt durch das gelöste CO2 der Gehalt an Calciumcarbonatverbindungen im Wasser, die als Korallen-Baustoff wichtig sind. Als Folge haben die Korallen weniger Calcium für den Aufbau und zur Reparatur ihres Skeletts zur Verfügung.





