Vor genau zehn Jahren veröffentlichte bild der wissenschaft die Titelgeschichte „Die neue Zukunftsformel für Wachstum und Gerechtigkeit”. Hauptautor war Franz Josef Radermacher. Wie der Ulmer Professor die Entwicklung seither beurteilt, skizziert er im Interview mit bdw-Chefredakteur Wolfgang Hess. Franz Josef Radermacher ist seit 1987 Professor für Datenbanken und Künstliche Intelligenz an der Universität Ulm und leitet in Ulm im Nebenamt das Forschungsinstitut für anwendungsorientierte Wissensverarbeitung (FAW/n). Der gebürtige Aachener promovierte als 24-Jähriger in Mathematik, zwei Jahre später in Wirtschaftswissenschaften. 1984 wurde er C4-Professor an der Universität Passau. Radermacher (Jahrgang 1950) ist Autor von über 300 wissenschaftlichen Arbeiten und hält jedes Jahr Dutzende von öffentlichen Vorträgen über die Ökosoziale Marktwirtschaft und viele weitere Themen. Die damit verbundenen Reisen nutzt er für seine Weiterbildung: Neben dem Durchdenken seiner mathematischen Ansätze überfliegt er in öffentlichen Verkehrsmitteln jedes Jahr an die 200 Bücher. Radermacher ist Mitglied des Club of Rome, Präsident des Senats der Wirtschaft e.V. und einer der Hauptakteure der Global Marshall Plan Initiative.
bild der wissenschaft: Die Prämisse der Gewinnmaximierung um fast jeden Preis beherrscht das Denken der Weltwirtschaft heute mindestens so stark wie vor zehn Jahren. Doch finanziell stehen viele Staaten schlechter da. Von der Realisierung der von Ihnen zu Beginn des Jahrtausends propagierten Idee einer weltweiten Ökosozialen Marktwirtschaft sind wir weiter entfernt als je zuvor, Herr Professor Radermacher.
Franz Josef Radermacher: Unsere Chancen für eine gute Zukunft sind begrenzt, aber im Wesentlichen noch so groß wie vor zehn Jahren. Auch die möglichen Alternativen haben sich prinzipiell nicht verändert. Als Folge der unzureichenden Regulierung der weltwirtschaftlichen Verhältnisse haben sich jedoch viele Einflussfaktoren negativ entwickelt. Der Klimawandel wird sich wahrscheinlich verheerender auswirken als damals gedacht. Die Nationalstaaten sind stärker verschuldet. Verbessert hat sich hingegen das Verständnis dafür, dass die bisherigen Regulierungsbemühungen nicht ausreichen und dass die Randbedingungen des weltweiten ökonomischen Systems nicht kompatibel mit Zukunftsfähigkeit und damit auch mit Nachhaltigkeit sind. Fortschritte und Rückschritte halten sich in den letzten zehn Jahren in etwa die Waage.
Was ist falsch an den Rahmenbedingungen?
Es sind vor allem die Verträge zur Durchsetzung einer immer weitergehenden Deregulierung der internationalen Finanzmärkte, die das Problem hinter allen anderen Problemen darstellen. Hier ist mittlerweile ein System miteinander verknüpfter Steuerparadiese und Strukturen entstanden, in denen das ganz große Rad gedreht wird. Dieses Rad bildet den zentralen Dreh- und Angelpunkt des weltweiten Casino-kapitalismus: eine weitgehend intransparente Umdeklaration von Werten und Prozessen, die aus Sicht des steuerzahlenden Mittelstandes in entwickelten Demokratien in ihrer Ungeheuerlichkeit fast unvorstellbar ist. Zugleich handelt es sich erschreckenderweise um ein Thema, das intellektuell eher verdrängt wird – auch auf Seiten der Wirtschaftswissenschaften. Es gibt Hinweise, dass tatsächlich etwa die Hälfte des Welthandels und ein Drittel der internationalen Direktinvestitionen multinationaler Konzerne buchhalterisch und bilanziell diese Drehkreuze durchfließt.
Wie ist so etwas möglich?
Dass so etwas in der modernen Welt unter den Augen einer kritischen Öffentlichkeit möglich ist und von honorig auftretenden Super-Boni-Beziehern wie selbstverständlich zum eigenen Vorteil instrumentalisiert werden kann, ist das Ergebnis der immer weitergehenden Durchsetzung der Freimarktideologie in den letzten zwei Jahrzehnten. Dies geschah intellektuell und vom Ideen-Marketing her geschickt platziert unter dem Banner der Freiheit. Die Propaganda der Marktfundamentalisten, dass der freie Markt unsere Probleme lösen werde, hat in der Folge der Weltfinanzkrise stark an Suggestivkraft verloren, ebenso wie die Deutungshoheit von Ökonomen beziehungsweise der Ökonomie als Wissenschaft. Die Propagierung der Überlegenheit freier Märkte wird jetzt eher als Ideologie zur Förderung der Interessen kleiner Gruppen von Akteuren in Spitzenpositionen entlarvt. Hieraus folgt: Wir haben eine objektiv verschärfte Problemlage, der aber glücklicherweise eine objektiv verbesserte Erkenntnislage gegenübersteht. Dieser Dualismus ist typisch für Prozesse eines nahchaotischen Typs, die auf eine Entscheidung zusteuern.
Auf welche Entscheidung?
Wie vor zehn Jahren bestehen im Wesentlichen drei Entwicklungsmöglichkeiten: Die erste ist eine Welt der Balance, eine Welt also, die in Bezug auf die sozialen Verhältnisse und Einkommensdifferenzen etwa so ausgewogen ist wie heute Europa. Europa hat die Chance und die Aufgabe zu vermitteln, dass ein solches supranationales friedliches Modell auch global erfolgreich sein kann. Eine Alternative dazu ist die Brasilianisierung der Welt – also eine weltweite Zweiklassengesellschaft, gespalten in Reich und Arm, so wie das heute in Brasilien leider immer noch der Fall ist, trotz einiger Fortschritte in den letzten Jahren. Im Fall einer weltweiten Brasilianisierung würde ein Großteil der Menschen in den heute wohlhabenden Ländern deutlich ärmer werden. Hierzu ein Gedankenmodell: Wenn 90 Prozent der Menschen in den OECD-Staaten kein Auto mehr fahren, kein Fleisch mehr essen und nicht mehr heizen, erledigen sich die Energie- und Klimaprobleme von alleine. Weil die Menschen dann im Schnitt früher sterben würden, lösten sich auch ein Großteil der Kostenprobleme einer älter werdenden Gesellschaft von alleine. Die Staaten könnten sich entschulden. Das angestrebte Wirtschaftswachstum in den ärmeren Staaten bräuchte nicht mehr so hoch zu sein, wie heute gefordert, weil die Vorbilder ja ärmer wären – es würde also zu einer Angleichung nach unten statt nach oben kommen.
Aber das strebt niemand an.
Das sehe ich anders – und selbst wenn niemand es intendieren würde, wäre es immer noch der wahrscheinlichste Weg in die Zukunft, der sich selbst in Deutschland schon durch den zunehmenden Billiglohnsektor andeutet, weil die Brasilianisierung nämlich keinen weltpolitischen Konsens erfordert, sondern sich bei fehlendem Konsens von alleine einstellt. Dieser Weg ist übrigens immer noch besser als der dritte Entwicklungspfad hin zum ökologischen Kollaps. Bei dieser Variante könnten ein bis zwei Milliarden Menschen verhungern, was bei der Brasilianisierung nicht der Fall wäre. Das würde etwa geschehen, wenn aufgrund eines drastischen Klimawandels in Asien der Monsun ausbleibt, die Gletscher abschmelzen und die großen Flüsse in der Folge weniger zuverlässig die Wasserversorgung sichern. Dadurch käme es rasch und weltweit zu gravierenden Engpässen bei der Nahrungsmittelproduktion.
Welche Chancen bietet die moderne Informationstechnologie, auf solche Entwicklungen hinzuweisen und sie rechtzeitig zu stoppen?
Technologie eröffnet grundsätzlich Chancen und Risiken. Für die durch neue Technik zusätzlich erweiterten Kommunikationsmöglichkeiten gilt dasselbe. Technik ist insofern in der Regel janusköpfig. Die Globalisierung der Gesellschaft und die Entwicklung hin zu zehn Milliarden Menschen wären ohne die rasante Entwicklung der Informationstechnologie nicht möglich gewesen und ebenso wenig die Entwicklung eines tieferen Verständnisses für die Welt als eine Einheit im Sinne einer „ Global Empathy”. Doch Vorsicht: Das elektronische Büro hat nicht wie erwartet zum Rückgang des Papierverbrauchs geführt – das Gegenteil ist eingetreten und damit ein gefährlicher Bumerang-Effekt. Weiterhin hat die Informationsgesellschaft den Billigflieger hervorgebracht und nicht etwa einen Rückgang des Flugverkehrs infolge besserer Kommunikationsmöglichkeiten über lange Distanzen. Sie hat sogar zu mehr Flug-reisen geführt und ermöglicht beispielsweise internationalen Austausch und in der Folge Liebesbeziehungen über große Distanzen von Hunderten oder Tausenden Kilometern, die dann serienweise Folgeflüge generieren. Klar ist andererseits auch: Für zehn Milliarden Menschen gibt es höchstens dann eine vernünftige Zukunft, wenn wir das Potenzial der Informationsgesellschaft im Hinblick auf die sogenannte Dematerialisierung, also die Erhöhung der Ressourcenproduktivität, in Zukunft voll erschließen. Noch ist das Gegenteil der Fall: Das Internet, die sozialen Medien sind selbst ressourcenintensiv und fördern zusätzlich den klassischen Ressourcenverbrauch. Das umzukehren ist insbesondere eine Frage der politischen Regulierung der Märkte. Das heißt: Ökologische Knappheiten müssen in das ökonomische System eingepreist beziehungsweise internalisiert werden.
Also knallharte Verbote?
Ge- und Verbote, aber auch Abgaben, Subventionen oder Sanktionen stellen wichtige umweltschutzpolitische Instrumentarien dar. Nur wenn ökologische Knappheiten sich in den Preisen niederschlagen und nur wenn der überlegte Umgang mit knappen Ressourcen selbstverständlicher Bestandteil jedes sozial akzeptierten Lebensstils wird, führt die moderne Informationstechnologie zu einem insgesamt geringeren Ressourcenverbrauch.
Preisregulierungen gelten heute als uncool.
Das ist nicht mein Eindruck. Nehmen sie die hohen Steuern auf Benzin in Deutschland oder die Diskussion zur Rolle von Ökosteuern und ihren positiven Wirkungen. In Bezug auf das Klima gibt es einen weitgehenden Konsens, dass wir eine weltweite Regulierung brauchen. Keinen Konsens haben wir hinsichtlich der dafür erforderlichen Lastenverteilung zwischen den Staaten. Wer setzt welchen Hebel an und wer hat damit welche Kosten und welchen Wettbewerbsnachteil zu tragen? Die USA treten dem Kyoto-Prozess nicht bei, weil dort über 310 Millionen Menschen pro Kopf mit mehr als 20 Tonnen CO2 die höchsten durchschnittlichen Klimagas-Emissionen der Welt erzeugen. Die mit einer Begrenzung der Emissionen verbundenen internationalen Ausgleichszahlungen würden die USA sehr viel kosten und sie erheblich belasten. Auch in China nehmen die Emissionen drastisch zu. Sie liegen heute bei fünf Tonnen pro Kopf, wobei allerdings zu bedenken ist, dass China mittlerweile 1,35 Milliarden Köpfe zählt. Deshalb ist China heute das Land mit den höchsten CO2-Emissionen. Die Chinesen wollen keine Ausgleichszahlungen leisten, weil sie für sich in Anspruch nehmen, dass die ganze Welt bei ihnen produzieren lässt und so Emissionen geschickt verlagert. Hinzu kommt, dass es in China noch extrem viel Armut gibt. Die Inder sind bei 1,5 Tonnen pro Kopf und erklären mit noch überzeugenderen Begründungen als die Chinesen, dass es bei der dort verbreiteten Armut für sie überhaupt nicht infrage kommen kann, auf Wirtschaftswachstum zu verzichten, um Emissionen zu verhindern. Hier kommt zum Ausdruck, dass für die meisten Akteure und politischen Verantwortungsträger die weitere Entwicklung ihrer Staaten und die Wohlstandsmehrung, gerade auch in kurzfristiger Perspektive, viel drängendere Probleme darstellen als die Klimafrage.
Sie engagieren sich in vielen Netzwerken, sind Mitglied des Club of Rome, im Ökosozialen Forum, in Nachhaltigkeits- Beiräten und haben die Global Marshall Plan Initiative mit initiiert. Schätzen sich diese Einrichtungen denn gegenseitig?
Die große Vielfalt an global orientierten Akteuren der Zivilgesellschaft ist eine Chance und ein Problem. Die Zusammenarbeit ist oft schwierig. Das hängt auch damit zusammen, dass viele dieser Organisationen vom Engagement ehrenamtlicher Akteure leben, die sich in ihrer individuellen spezifischen Ausrichtung und in ihrer Sprache wiederfinden wollen. Wenn Nichtregierungsorganisationen erfolgreich Geld einsammeln, entwickeln sie sich manchmal zur Marke und konkurrieren mit anderen Marken um Spenden. Wer sich engagiert, muss sich daher Institutionen suchen, mit denen er von der Sache her gut zusammenarbeiten kann. Bei mir heißt das: Die Bemühungen um eine weltweite Ökosoziale Marktwirtschaft vertragen sich mit den Zielen der Global Marshall Plan Initiative. Diese wiederum hat die Initiative „Plant for the Planet” ins Leben gerufen. Sie ist kompatibel mit der Welt-Wald-Initiative des Senats der Wirtschaft und der wiederum mit den Aktivitäten des Club of Rome in Deutschland und weltweit. Mein Ziel ist es, Allianzen zu bilden.
Arbeiten Sie selbst noch wissenschaftlich auf dem Gebiet der Ökosozialen Marktwirtschaft – oder sehen Sie sich als Generalist, als Integrator?
Ich mache beides, arbeite sehr viel an Inhalten, auch an mathematischen Modellen zu Zukunftsentwicklungen, aber genauso viel an Integration und Kommunikation durch verständliche Konzepte, damit die interessierten Bürger besser verstehen, worum es geht. Die Wissenschaft hat neben der Erarbeitung inhaltlicher Einsichten und neuer Ideen immer auch die Aufgabe zu kommunizieren, damit die Öffentlichkeit wie die Politik Inhalte besser verstehen. Das muss nicht jeder einzelne Wissenschaftler leisten. Aber genügend viele von ihnen müssen Theorien übersetzen in Begriffe und Argumentationen, die den gebildeten Menschen so erreichen, dass er die Inhalte einordnen und beurteilen kann. Anders kann eine Demokratie gar nicht funktionieren. Als Mathematiker arbeite ich seit vielen Jahren im Bereich struktureller Reformen des Weltfinanzsystems. Ebenso interessant für mich sind Fragen der sozialen Balance innerhalb von Staaten und in weltweiter Betrachtung. Methodisch spielen dabei sogenannte Lorenzkurven eine zentrale Rolle. Wir untersuchen am FAW/n in Ulm insbesondere selbstähnliche Einkommensverteilungsstrukturen. Gleichzeitig arbeite ich an Vorschlägen für ein Weltklimaregime, das spieltheoretische Einsichten berücksichtigt und in der heutigen Welt eine Chance hat, einen Konsens zu ermöglichen. Eine Arbeitsteilung zwischen den Staaten und dem Privatsektor spielt zur Lösung des Weltklimaproblems eine wichtige Rolle, ebenso ein Zeitgewinn.
Wie gewinnen wir Zeit?
Wir müssen unsere Klimagas-Emissionen drastisch zurückfahren, wenn wir das 2-Grad-Ziel erreichen wollen – also die globale Erwärmung auf maximal 2 Grad Celsius gegenüber dem Niveau vor Beginn der Industrialisierung begrenzen. Das wird selbst im günstigsten Fall noch Jahre dauern. Da sich die Klimagasemissionen über die Zeit aufaddieren, ist die Bewältigung der sogenannten WBGU-Budgetgleichung das Hauptproblem. Bis 2050 sind kumuliert noch etwa 650 bis 750 Milliarden Tonnen CO2 aus fossilen Quellen verkraftbar. Dies ist zu wenig, wenn Wohlstandsverluste vermieden und Aufholprozesse der zurückliegenden Staaten ermöglicht werden sollen. Wir müssen daher Zeit gewinnen, indem wir parallel zu allen anderen Maßnahmen der Atmosphäre CO2 entziehen. Hierzu bietet sich eine großflächige Aufforstung an, die sofort wirkt: Es gibt weltweit fünf bis zehn Millionen Quadratkilometer an Böden – vor allem in den südlichen Ländern –, die einmal bewaldet waren, heute ausgelaugt sind und brach liegen. Wenn wir diese Flächen durch große Aufforstungs- und Begrünungsprogramme dauerhaft restaurieren, ergeben sich eine Reihe von Vorteilen im Hinblick auf Entwicklung, Biodiversität, Wasserhaushalt, Ernährung, erneuerbare Energien, Arbeitsplätze. Vor allem aber können so 200 bis 400 Milliarden Tonnen CO2 dauerhaft der Atmosphäre entzogen und gebunden werden. Das entspricht dem 7- bis 14-fachen Wert der heutigen Jahresemissionen der Menschheit aus fossilen Energiequellen von 31 Milliarden Tonnen pro Jahr. Wir können so Zeit gewinnen für weitere Maßnahmen. Auf der Ebene der Vereinten Nationen diskutiert man zurzeit Weltaufforstungs- und Landschaftsrestaurierungsmaßnahmen auf 1,5 Millionen Quadratkilometer bis 2020.
Wer soll das bezahlen?
Wesentlich ist es, reichere Länder und wohlhabende Konsumenten überall auf der Welt dafür zu gewinnen, die Kosten zu tragen. Die Idee ist ein Programm der Klimaneutralität für die Premium-Konsumentenklasse der Welt und deren Produzenten, Lieferanten und Dienstleister, um damit etwa die Hälfte der Anpassungskosten eines Weltklimavertrages zur Einhaltung des 2-Grad-Ziels zu finanzieren. Die großen Nichtregierungsorganisationen finden an dieser Perspektive endlich Gefallen. Unternehmen müssen davon überzeugt sein, dass eine unter Einschluss internationaler Kompensationsmaßnahmen klimaneutrale Ausgestaltung ihrer Aktivitäten objektiv dazu beiträgt, das 2-Grad-Ziel zu erreichen, außerdem entwicklungspolitisch sinnvoll ist und sich finanziell rechnet. Die Ausgaben für den Erhalt von Wäldern, für eine kompensatorische Aufforstung oder die Stilllegung von Emissionszertifikaten sollten steuerlich als Betriebsausgaben geltend gemacht werden können. Daran arbeite ich mit verschiedenen Organisationen, unter anderem der Welt-Wald-Initiative und der Weltbank. ■





