Frühere Forschungen hatten nahe gelegt, dass solche nicht-lineare Lautphänomene überraschender, unvorhersehbarer und damit schwieriger zu überhören seien – so wie das Schreien eines hungrigen Säuglings nicht zu ignorieren ist und bei den Eltern sofort für rege Betriebsamkeit sorgt. Townsend und Mansers neue Arbeit unterstützt diese Hypothese und zeigt zum ersten Mal, dass bei Tierrufen nicht-lineare Lautphänomene ebenfalls eine wichtige Funktion haben. Weitere Forschungen werden darauf abzielen, diese Lautphänomene bei Erdmännchen, und von einem evolutionsbiologischen Standpunkt aus auch beim Menschen, besser zu verstehen.





