Weltweit wird immer mehr Plastik produziert und weggeworfen. Dadurch sind Kunststoffe in der Umwelt inzwischen allgegenwärtig. Durch Sonneneinstrahlung und mechanischen Abrieb zerfällt der Abfall dort im Laufe der Zeit zu Makro- und weiter zu Mikroplastik. Das sind Teilchen, die maximal 100 Zentimeter beziehungsweise maximal fünf Millimeter groß sind. „Diese unumkehrbare Plastikverschmutzung beeinträchtigt Arten, Populationen und Ökosysteme“, sagt Bruno Walther vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) in Bremerhaven. Auch an der deutschen Nord- und Ostseeküste findet sich Plastik in unterschiedlichen Größen, wie Studien an einzelnen deutschen Stränden belegen. Doch wie groß ist das Problem hierzulande und wie weit verbreitet ist das Mikroplastik?





