Schlemmen und trotzdem dünn bleiben: Die Gentech-Mäuse von Salih Wakil essen mehr und wiegen weniger als ihre Artgenossen. Dabei scheinen die mageren Tiere glücklich, pflanzen sich fort und leben so lange wie normale Mäuse, berichten die Forscher der Medizinischen Hochschule “Baylor” im Fachmagazin “Science” (Bd. 291, S. 2613).
Den Mäusen fehlt das Eiweiß “ACC2”, das den Fett-Stoffwechsel reguliert. Als Folge davon verbrennen die Tiere kontinuierlich Fett. Ihre Organe enthalten deshalb nur etwa halb so viel Fettgewebe wie die gewöhnlicher Mäuse, schätzen die Forscher.
Medikamente, die das menschliche Eiweiß “ACC2” regulieren, könnten bei verschiedenen Krankheiten helfen. Die Forscher hoffen mit Hilfe der Substanzen Fettsucht, Diabetes oder Arteriosklerose zu mildern.
Marcel Falk





