Wer sich kalorienarm ernährt, lebt offenbar länger. Das haben US-amerikanische Wissenschaftler bei einer Studie an Affen herausgefunden. Die Affen waren auf Diät gesetzt worden ? und wurden älter als gewöhnlich. Dieser Zusammenhang von Kalorienreduktion und Langlebigkeit gilt auch für den Menschen, wie nun das amerikanische Wissenschaftsmagazin Science berichtet.
Bei den kalorienarm ernährten Tieren fanden die Forscher drei Biomarker, die sie für die Langlebigkeit verantwortlich machen: geringere Körpertemperatur, weniger Plasma-Insulin und ein langsamerer Verfall des Steroids Dehydroepiandrosteron (DHEAS), ein Steroidhormon, das in der Nebenniere gebildet wird.
Genau die gleichen Merkmale, allerdings ganz ohne Diät erzielt, entdeckten die Forscher auch bei Männern, die an einer Langzeitstudie am Baltimorer Institut für Altersforschung teilgenommen hatten und ein hohes Alter erreicht haben. Es sei daher wahrscheinlich, meinen die Wissenschaftler, dass diese Biomarker nicht nur Einfluss auf die Lebenserwartung der Affen haben, sondern auch auf die des Menschen.
Carolin Muck





