Ein paar Schluck Wasser an jeder Station, um nicht auszutrocknen, können dem Marathonläufer mehr schaden als nutzen, warnen Sportmediziner. Die viele Flüssigkeit im Körper und gleichzeitige Anstrengung führen zur extremen Verdünnung der Salze im Blut, zur so genannten Hyponaträmie. Dabei kann beispielsweise Natrium als Elektrolyt wichtige Körperfunktionen nicht mehr aufrechterhalten.
Die Folgen sind Schwindel, Müdigkeit, Verwirrung und in extremen Fällen Koma und Tod. Betroffen sind vor allem Hobbysportler, die vor dem Austrocknen gewarnt wurden. Profiläufer, so die Forscher der texanischen Memorial Hermann Healthcare Organization, stoppen während der 42 Kilometer meist nur einmal, um Flüssigkeit aufzunehmen.
Dörte Saße





