Die Ernährungsweise, die für Europäer eher ungewohnt ist, könnte einen Weg gegen den Hunger in der Welt weisen. Denn ob Grille und Grashüpfer oder Steak und Kotelett, das macht beim Eiweißgehalt keinen Unterschied. Beim Resourcenverbrauch dagegen schon. Insektenfutter ist billiger, beansprucht weniger vom knappen Ackerland, verlangt weniger Wasser und ist dem Klimawandel eher gewachsen als unsere Ackerpflanzen.
Deshalb hat die Welternährungsorganisation ein Programm gestartet, das den Menschen weltweit Insekten schmackhaft machen will. Immerhin gibt es weltweit 1700 essbare Insektenarten. Und schon heute gehören die Sechsbeiner in vielen Ländern auf den Speiseplan, ob Wanzen als Würze in mexikanischer Soße oder Ameisen in Australien als natürliches Nahrungsergänzungsmittel.
Wer weiß, was wir nächstes Weihnachten knabbern werden?





