“Entgegen den Empfehlungen der Wissenschaftler sind die Quoten in den letzten Jahren nur moderat gekürzt worden, damit wurde offensichtlich der Schonungsbedarf des Bestandes verfehlt”, sagt Karoline Schacht, Fischereiexpertin beim WWF. “Die Fischereipolitik muss ihren Kurs stärker an Forschungsergebnissen ausrichten.” Derzeit sei die betroffene Heringsfischerei etwa doppelt so hoch wie nachhaltig wäre. Gleichzeitig ist die Heringspopulation auf einem historischen Tiefstand. Der WWF fordert dringend einen langfristigen Wiederaufbauplan für den Ostseehering, der die besonderen Empfindlichkeiten berücksichtigt.
Foto: Gilbert von Ryckvorsel / WWF-Canada





