Wissenschaftler des australischen CSIRO-Forschungsinstituts planen niederschlagsarme Regionen ihres Kontinents mit Eukalyptus-Plantagen aufzuforsten. Die Gebiete könnten so zu wertvollen Holzlieferanten werden.
Wie die Forscher feststellten, ist Eukalyptus-Holz aus regenarmen Gebieten bislang fast immer von minderer Qualität. Um eine rentable Holzindustrie aufzubauen, seien widerstandsfähige Züchtungen und ein gutes Management der Plantagen unerlässlich, so Philip Blakemore von CSIRO. Gemessen am langsamen Wachstum der Bäume werden sich keine riesigen Gewinne erzielen lassen. Die Plantagen könnten aber laut Blakemore der Versalzung der Böden entgegen wirken, die lokale Biodiversität ergänzen und das Erscheinungsbild der Farmen verbessern.
Wissenschaftler der Australian Low Rainfall Tree Improvement Group (ALRTIG) arbeiten derzeit an der Entwicklung genetisch veränderter Eukalyptus-Arten, die auch in trockenen Regionen gutes Holz liefern sollen. Bei CSIRO-Tests schnitten die Sorten Eucalyptus cladocalyx (Sugar gum) und Eucalyptus occidentalis (Swamp yate) am besten ab.
Die meisten Eucalyptus-Arten wachsen sehr rasch und liefern hartes Holz. Ökologen kritisieren die Eukalyptus-Monokulturen, da sie artenarm und naturfern sind.
Almut Bruschke-Reimer





