Sportler sollten neben den Muskeln auch ihr Hirn trainieren. Das zeigen Versuche britischer Forscher mit Golfspielern. Das Üben im Geiste bringe ebenso viel wie das Training auf dem Sportplatz, meldet der “New Scientist”.
Das Team um Paul Holmes von der Metropolitan-Universität in Manchester ließ Golfer über sechs Wochen lang im Geiste üben. Zur Unterstützung spielten sie den Sportlern Videosequenzen von Golfspielen vor. Das Hirntraining wirkte nachhaltig: Die Golfer trafen danach um einen Fünftel öfter als ihre zuvor gleichstarken Kollegen, fanden die Forscher.
Eine Vergleichsgruppe von Golfern versuchte ihr Spiel dagegen durch das Lesen von Beschreibungen zu verbessern. Diese Art des Hirntrainings werde in Golfclubs gerne angewandt, sagt Holmes. In den Versuchen half es den Sportlern aber nur wenig.
Das Üben im Geiste müsse möglichst nah an der Realität sein, meint deshalb Holmes. Nur so könnten die Strukturen im Gehirn, die die Bewegungen steuern, optimal gefördert werden.
ddp/bdw – Marcel Falk





