Keine Zeit ist zu kostbar, kein Aufwand zu groß: Wer auffallen will, muss sich Mühe geben. Ein besonderes Augenmerk gilt dabei seit jeher der haarigen Pracht. Im Alten Rom standen Blondinen und schwarzhaarige Damen hoch im Kurs. Die einen ließen sich ihre Haare mit einem Gemisch aus Ziegenfett und Birkenasche aufhellen, die anderen kolorierten ihr Haupt mit verwesten Blutegeln, die vorher 60 Tage lang in Wein und Essig eingelegt wurden. Den Trend zur angesagten Frisur gaben der Kaiser und seine Gemahlin vor. Bei Tieren hat die Fell- und Gefiederpflege oft ebenfalls nicht nur hygienische, sondern auch soziale Funktionen. Tölpelmännchen etwa dürfen nach erfolgreicher Balz ihrer Angebeteten das Federkleid putzen.
Naturmuseum Solothurn Klosterplatz 2 CH-4500 Solothurn www.naturmuseum-so.ch Eintritt: frei





