Sogar zwei Wissenschaftler der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) stellen in der Risikobewertung fest, dass der Transfer zwar “unwahrscheinlich” sei, sollte er aber doch stattfinden, wären die Folgen “bislang unabsehbar”. Man gebe zu, dass die Risikobewertung nicht ausreicht, um die Gentech-Pflanze für den Verzehr von Mensch und Tier zuzulassen und legalisiert sie dennoch, so Müller.
Nach der derzeit gültigen EU-Richtlinie 2001/18 sollen jedoch keine Resistenzgene für medizinisch relevante Antibiotika in Gentech-Pflanzen genutzt werden. Müller betont auch, dass es Kartoffel-Alternativen mit den gleichen gewünschten Stärkeeigenschaften ohne Risiko gebe. Dazu gehöre etwa die klassisch gezüchtete Kartoffel der Emsland Group und der EUROPLANT.
Bild: BASF





