Im Sommer 2022 starben in der Oder rund 1.000 Tonnen Fische, Wasserschnecken und Muscheln. Der Übeltäter dieses Massensterbens war relativ rasch gefunden: die Brackwasseralge Prymnesium parvum. Die von ihr abgesonderten giftigen Prymnesine können Zellwände durchlässig machen, den Ionenaustausch stören und damit Zellen zum Platzen bringen. Bei roten Blutkörperchen führt dies im schlimmsten Fall zum Erliegen des Gasaustauschs und somit zum Ersticken der Tiere.





