Fernsehen kann die intellektuelle Entwicklung von Kindern fördern, berichten amerikanische Forscher in der Fachzeitschrift “Child Development”. Der Lerneffekt hängt aber stark von der Art der Sendung ab.
Die Forscher um Aletha C. Huston von der Universität Texas in Austin haben drei Jahre lang die Fernsehgewohnheiten von fast 200 Kindern zwischen zwei und sieben Jahren untersucht. Die Forscher testeten bei den kleinen Versuchsteilnehmern darüber hinaus in regelmäßigen Abständen die Fähigkeiten in Lesen und Mathematik, den Wortschatz und die Schulleistungen.
Kleinkinder zwischen zwei und drei Jahren lernten von erzieherischen Fernsehsendungen am meisten: Die Knirpse, die für ein paar Stunden in der Woche Kindersendungen wie etwa die Sesamstraße geschaut hatten, schnitten nach drei Jahren deutlich besser ab als jene, die solche Programme nicht gesehen hatten. Umgekehrt stellten die Forscher fest, dass Kinder, die viele Stunden wöchentlich vor Unterhaltungssendungen und Cartoons verbrachten, eher schlechte Testergebnisse aufwiesen.
“Kinder werden am ehesten vom Fernsehinhalten gefördert, die nicht zu leicht und nicht zu schwer zu verstehen sind”, meint Huston. “Die Sendung muss einige Herausforderungen bereithalten, aber dem Kind auch eine Bestätigung seines Könnens geben.”





