Der genetische Code des Zebrafisches soll bis zum Jahr 2004 entschlüsselt sein. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Entwicklungsbiologie in Tübingen haben bereits eine grobe Genkarte vorgelegt, die in Zusammenarbeit mit Forschern aus Großbritannien, den Niederlanden und den Vereinigten Staaten verfeinert werden soll.
Die Forscher erhoffen sich von einer solchen Genkarte, Wirkungsmechanismen und Funktionen verschiedener Gene aufzudecken und dadurch das Zusammenspiel menschlicher Gene zu enträtseln.
So sollen spezifisch Erbanlagen erforscht werden, die bei der Entwicklung von Organen oder dem Entstehen von Verhaltensmustern eine entscheidende Rolle spielen. Mit 1,7 Milliarden Bausteinen ist das Zebrafischgenom etwa halb so groß wie das des Menschen, teilte die Max-Planck- Gesellschaft in München mit.
dpa





