Wer das Rauchen für ein Jahr unterbricht, regeneriert bereits nachweislich seine Lungenfunktion und senkt damit das Sterberisiko. Zu diesem Ergebnis kommt eine finnische Studie an etwa tausend Männern mittleren Alters, über die die Zeitschrift Thorax berichtet.
Margit Pelkonen und ihr Team von der Universität Kuopio untersuchten dreißig Jahre lang eine Gruppe aus Rauchern und Nichtrauchern. In der Gruppe waren auch ehemalige Raucher und Menschen, die für eine gewisse Zeit keine Zigaretten angerührt hatten.
Bei Messungen des Lungenvolumens stellten die Mediziner fest, dass eine einjährige Pause genügte, um die Lunge nachweislich zu regenerieren. Die beste Lunge besaßen Nichtraucher, gefolgt von jenen, die damit für immer aufgehört hatten. An dritter Stelle rangierten die unbeständigen Raucher. Eindeutig am schlechtesten schnitten jedoch die Non-Stop-Raucher ab. Ein geringes Lungenvolumen ging bei den Untersuchten mit einer hohen Sterberrate in den Untersuchungsjahren einher.
Nach Angaben der Forscher sollten die Ergebnisse Raucher ermutigen, denen bereits eine längere Unterbrechung ihrer Gewohnheit geglückt sei. Auch wenn sie wieder rückfällig werden, wäre das kein Grund zur Frustration – die Pause komme bereits der Gesundheit zu Gute.
Susanne Donner





